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Das Recht zur Führung dieses Wappens wurde der Gemeinde, durch Erlaß der vorläufigen Regierung von Baden-Württemberg mit Datum vom 16. Dezember 1952, veliehen. |
| Die beiden Räder sollen auf die in Laiz ansässige Industrie hinweisen. Der Hirsch erinnert an die einstige Zugehörigkeit zur Grafschaft Sigmaringen. Laiz kam 1535 an das Haus Hohenzollern. |
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Von 1947/48 bis etwa 1950 verwendete die Gemeinde einen Stempel mit einer Christophorus-Darstellung, vermutlich in Anlehnung an das Christophorus-Fresko an der Außenwand der Pfarrkirche. |
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Laizer Geschichte
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Kurzfassung, zusammengestellt von Konrad Kienle aus der Broschüre "Laiz und seine Vereine" Am Ausgang des romantischen Donautales, dort wo das durch steile Jurafelsen eingeengte Flußbett sich verbreitert und in das Moränengebiet eindringt, liegt Laiz. Kunde von einer menschlichen Ansiedlung auf Laizer Gebiet gibt eine Urnefelder Siedlung (1000 - 500 v.Ch.), die beim Bau eines Hauses entdeckt wurde. Von der Besiedlung in der folgenden Hallstattzeit zeugen zahlreiche Grabhügel, in denen reichbemalte und ornamentierte Gegenstände gefunden wurden. Zur Römerzeit ging eine Straße vom Bodensee nach Winterlingen, Burladingen, eine andere von Singen über Vilsingen nach Bingen, Scheer, Hundersingen. Sie gingen durch die Furt unterhalb des Donauwehres, etwa dort, wo bei der Donauregulierung 1975 Reste einer Holzbrücke gefunden wurden. Funde und Ausgrabungen von Gutshöfen in Laiz, Gewann Bergöschle, Inzigkofen, Sigmaringen, weisen auf die römische Zeit hin. 1978 hat nach 14jähriger Bauzeit die Donauregulierung im Gebiet Sigmaringen-Laiz ihren Abschluß gefunden. Die ersten Pläne zur Donauregulierung gehen auf das Jahr 1870 zurück. Damit ist auch die Hochwassergefahr beseitigt. Eng verbunden mit der Geschichte des Dorfes ist diejenige der Pfarrei und des Klosters. Wann die Pfarrei gegründet wurde, läßt sich nicht mehr feststellen, da bei wiederholten Bränden in Kirche und Kloster die Akten vernichtet wurden. Der erste Pfarrer wird 1231 erwähnt. 1275 gehörten zum Dekanat Laiz 15 Pfarreien. Zum Kirchspiel Laiz gehörend, werden 1377 die Filialen Sigmaringen, Brenzkofen, Gorheim, Hedingen, Bold (Paulterhof), Inzigkofen, Ober- und Unterschmeien genannt. 1480 erhielt Sigmaringen eine eigene Pfarrei. Die Verstorbenen fanden jedoch bis 1744 auf dem hiesigen Friedhof bei der Kirche ihre letzte Ruhestätte. Mit dem Bau der Eisenbahn begann ein wirtschaftlicher Aufschwung. Die Gründung der Firma Eisele und Söhne fällt in diese Zeit. Die Handwerksbetriebe entwickelten sich weiter. Die bis dahin rein landwirtschaftliche Struktur begann sich zu ändern. Laiz wird immer mehr Wohngemeinde. So hatte Laiz 1880 nur 600 Einwohner, 1930 waren es 745, heute wohnen über 3.000 Bürgerinnen und Bürger in Laiz. 1936 wurde Laiz nach Sigmaringen eingemeindet und auf 1. Oktober 1945 wieder selbständig. Auf Anordnung der Baden-Württembergischen Regierung wurde Laiz am 1. Januar 1975 wieder nach Sigmaringen eingemeindet. |
Ein Bericht von 1961
Erinnerungen eines Landsmannes
aus Laiz:
Philipp Henselmann
berichtet hier klicken
Die Zeit um 1945
Erinnerungen von Lothar Scheit
SZ-Bericht: 60 Jahre nach Kriegsende hier
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