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aus den Jahren 2004 bis 2006 zurück

Erdgas
Friedhof
Brücke-Römerstr.
Brunnengasse

Paulter Weg

Ergat

Ortsdruchfahrt
Sitzung OR
v. 12.01.06


Ergat Dez 06

Sitzung OR
v. 11.10.05

Sitzung OR
v. 09.06.05

Sitzung OR
v. 28.04.05

Sitzung OR
v. 17.03.05

Sitzung OR
v. 22.02.05
Urnenwand I

Hägestall

Turnhallen-Namen

Urnenwand II

Turn-und Festhalle

Hausmeister

Wünsche
Ortschaftsratswahl

Parken 
Römerstr.

Kirschbaum
Ortsvorsteher

Sitzung OR
v. 21.10.04

Sitzung OR
v. 09.11.04

Sitzung OR
v. 13.12.04

Sitzung OR
v. 13.01.05
Lautsprecher

Beleuchtung

Adlerach

Adlerkreuzung

Adler-Abschied

Spielplätze

Haus-Reise
Jugendraum

Vorhaben 2004

Wetterstation

Schilder

Obstgarten

Bauland

Prioritätenliste 05
Wechselausstellung

Adler-Kreuzung

Laizer Wald

Neubaugebiet

Bürgerversammlung

Einmündung Römerstr

775 Jahre Laiz
Festausschuss

Baugebiet "Laizer Ergat" SZ v. 29. Dezember 2006        nach oben

Karte von 1788 zeigt Laiz         nach oben

Bei der Darstellung von Laiz überrascht der unbekannte Zeichner mit erstaunlichen Details. So fällt zum Beispiel die auf vier Kalksteinpfeilern ruhende Holzbrücke über die Donau ins Auge, die im Rahmen der Straßenbaumaßnahme hergestellt und am 22. April 1945 in die Luft gesprengt wurde. Unterhalb der Brücke ist vermutlich die ehemalige Laizer Mühle eingezeichnet. Überproportional groß erscheint die Pfarrkirche, mit deren Hervorhebung wohl auf ihre Bedeutung als Wallfahrtskirche hingewiesen werden sollte. Lediglich angedeutet als Anbau an die Kirche ist dagegen das Konventsgebäude des Laizer Klosters, in dem bis zur Aufhebung durch Kaiser Joseph II. 1782 Nonnen nach der Regel des Dritten Ordens des Heiligen Franziskus lebten. Auf dem Bildausschnitt sind zwei weitere Frauenklöster zu sehen: Das Augustinerinnenkloster Inzigkofen und das 1782 ebenfalls aufgehobene Franziskanerinnenkloster Gorheim.

Staatsarchiv
Karte von 1788 zeigt Laiz

SIGMARINGEN-LAIZ (sz v. 7.4.06) - Laiz wird zwar erstmals 1231 urkundlich genannt. Ansichten dieses bedeutenden Ortes an einem Donauübergang sind allerdings erst aus sehr viel späterer Zeit überliefert.
Max Schefold führt in seinem Standardwerk „Hohenzollern in alten Ansichten" eine kolorierte Lithographie und ein Aquarell aus der Mitte des 19. Jahrhunderts als älteste Darstellungen an. Doch bereits um 1788 wurde Laiz auf einer Karte abgebildet, die sich heute im Staatsarchiv Sigmaringen befindet. Denn auf der 133 auf 57 Zentimeter großen Karte, die im Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Straße von Ebingen nach Meßkirch gefertigt wurde, sind die Orte - wie damals allgemein üblich - liebevoll als Ansichten mit den ortsbildprägenden Gebäuden eingezeichnet.
Oberhalb des Klosters Inzigkofen ist der Nickhof zu erkennen. Zwischen Laiz und Sigmaringen am unteren Rand des Kartenausschnittes ist eine heute nicht mehr existierende Kapelle abgebildet, die nur noch in dem Flurnamen "Käppeleswiesen" gegenwärtig ist. Rechts davon deutet ein Schwert wohl auf die Richtstätte der Grafschaft Sigmaringen hin, die sich allerdings nicht hier, sondern auf dem Galgenbühl, heute Auf der Steig genannt, befand. Seit vergangener Woche bereichert diese frühe Ortsansicht von Laiz das Internetangebot des Staatsarchivs Sigmaringen. Im Rahmen der Reihe "Historische Ortsansichten im Staatsarchiv Sigmaringen" ist sie unter der Adresse http://www.landesarchiv-bw.de/stas in der Rubrik "Aktuelles" zu finden.

Aus der Sitzung vom 12. Januar 2006    nach oben

SZ Susanne Grimm

Aus der Sitzung vom 10. November 2005       nach oben

Aus der Sitzung vom 09. Juni 2005       nach oben

sz v. 25.06.05

Sportplatz in Laiz: FC fragt an und Sitzung vom 28.04.2005       nach oben

SZ v. 6.5.05 SZ v. 6.5.05 SZ v. 4.5.05

775 Jahre Laiz         nach oben

SZ v. 28.04.2005

Ortschaftsratssitzung vom 17. März 2005         nach oben

SZ v. 19.03.2005 Susanne Grimm
SZ v. 19.03.2005
SZ v. 19.03.2005 SZ v. 19.03.2005

Ortschaftsratssitzung vom 22. Februar 2005         nach oben

SZ v. 25.02.05
SZ v. 250205

Ortschaftsratssitzung vom 13. Januar 2005         nach oben

SZ vom 19. Jan. 2005

Ortschaftsratssitzung vom Dezember 2004      nach oben

Ortschaftsratssitzung vom 09.Nov. 2004     nach oben

SZ Susanne Grimm 13.11.04

Ortschaftsratssitzung vom 21.Okt. 2004     nach oben

Susanne Grimm SZ v. 23.10.04
SZ v. 25. Okt. 2004 Susanne Grimm

Kirschbaum neuer Ortsvorsteher

Schwäbische Zeitung vom 24.09.2004nach oben

Parken in der Römerstraße

Parkverbot soll Situation für die Anwohner entschärfen
SIGMARINGEN-LAIZ (sgr-20. Aug. 2004) - Ruhig und breit ist die Laizer Römerstraße eigentlich nur während der Ferien. Mit Beginn des Schuljahres brechen wieder andere Zeiten an. Die Parksituation auf eben dieser Straße war in der letzten Sitzung des Laizer Ortschaftsrates unter Leitung des langjährigen Ortsvorstehers Lothar Scheit erneut Thema.
So ist vorgesehen, auf der Römerstraße zwischen Eisele-Siedlung- und Borrenstraße, also gegenüber der Modefachschule, ein Parkverbot zu installieren, um die Situation in diesem Bereich zu entschärfen.
Wie bekannt, parken auch Schüler der Modefachschule während der Schulzeit entlang der Laizer Römer-
straße, obwohl die Schule über einen eigenen Parkplatz verfügt, den sie laut Bauordnung auch haben muss. Doch dieser ist für die Schüler kostenpflichtig, seit der Eigner dort eine Schranke errichtete, die nur mit entsprechender Magnetkarte geöffnet werden kann.
Dass der Erbauer Parkgebühren von den Schülern verlange, sei bei Errichtung der Schranke nicht rübergekommen, monierte Ortschaftsrat Rainer Bermann, der in der unklaren Auskunft über den Zweck der Schranke bei Bauantrag den Ortschaftsrat irre geführt sieht.

Seit Errichtung der Absperrung parken die Schüler außerhalb des Schulgeländes, was immer wieder zu Beschwerden, sowie zu gefährlichen Verkehrssituationen führte, hieß es im
Ortschaftsrat. Auch der Müllcontainer stand früher auf dem Gelände der Schule, war zu hören, aber seit dem Schrankenbau stehe das Gefäß auf der Straße, so dass es bei der Leerung zu zusätzlichen Verkehrsbehinderungen komme.
Bei einem Parkverbot gegenüber der Modefachschule sah Ortschaftsrä-tin Anita Maier eine Verlagerung des Problems in die Seitenstraßen, die beispielsweise der Müllwagen nicht mehr passieren kann, wenn diese zugeparkt seien. Und wenn gegenüber der Borrenstraßen-Ausfahrt auf der Römerstraße in Richtung Ergat geparkt werde, käme jetzt schon ein Autofahrer nicht ohne Komplikationen auf die Römerstraße.
Bürgermeister Wolf gang Gerstner pflichtete den Ortschaftsräten bei, doch die Sicherheit in der Römerstraße werde mit einem Parkverbot vergrößert. Der Verwaltungschef schlug vor, festzustellen, wie viele Autos den Schülern gehören, um dann mit dem Schulleiter zu reden. Auch habe er. Gerstner, Zusicherungen, wonach die Schule nach weiteren Stellplätzen suche. „Es wird sich also was tun.", sagte der Bürgermeister. Außerdem werden - so oder so - Parkplätze gegenüber der Modefachschule wegfallen, da der dortige Grundstückseigentümer Garagen baut. Das hat wiederum zur Folge, dass die Einfahrten freigehalten werden müssen.   
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Ortschaftsratssitzung im Juli 2004 - Prioritätenliste 2005 (Fotos: Susanne Grimm)

OR besichtigt Urnengräber 22.07.04 OR auf dem Hof Stehle am 22.07.04
Friedhofspflege mangelhaft
SIGMARINGEN-LAIZ (sgr - 26. Juli 2004) - In der jüngsten Ortschaftsratsitzung waren die Arbeitsqualität der Dienstleister, die mit der Pflege des Friedhofs beauftragt sind und die Verlegung der Urnengräber auf das neue Urnenfeld Thema. Es war zudem die letzte Sitzung unter Lothar Scheit als Laizer Ortsvorsteher.
Bei der Besichtigung des Laizer Friedhofs wies Ortsvorsteher Lothar Scheit Sigma-ringens Bürgermeister Wolfgang Gerstner auf die unzulängliche Pflege des Laizer Friedhofs durch die beauftragten Dienstleistungsbetriebe hin. Die eine Firma sei damit beauftragt, zu mähen, die andere, die Hecken zu pflegen. Beide Arbeitsleistungen führen immer wieder zu Beanstandungen, so Lothar Scheit. Zum einen stünden Gras und Unkräuter oft sehr hoch, und wenn dann gemäht würde, bliebe der Schnitt liegen, auch würde um Hindernisse zu großzügig herum gemäht.
Zum anderen ließe die Heckenpflege zu wünschen übrig, so Lothar Scheit. Zwischen den Heckenpflanzen wachse das Gras so hoch, dass es über die Heckenoberkante hinausstehe. Wer nun für das Gras zwischen den Heckenpflanzen zuständig sei - der Hecken- oder der Rasenpfleger-blieb offen.
Des weiteren bemängelte Noch-Ortsvorsteher Lothar Scheit einen Zaun des Friedhofs, der „schepps und krumm" seiner Befestigung harre.
Die Ratsmitglieder besichtigten bei der Begehung auch das neue Urnenfeld, auf das die schon in der Urnen Bestatteten umgebettet werden sollen. Friedhofsachbearbeiter Bernd Marofke erhielt den Auftrag, sich mit den Angehörigen in Verbindung zu setzen, um sie überdie geplante Verlegung, die freiwillig und kostenfrei sei, zu informieren.
Biogasanlage besichtigt
SIGMARINGEN-LAIZ (sgr) - Vor der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates besichtigten die Laizer Räte und Ortsvorsteher Lothar Scheit das Areal des Christelhofes, auf dem der Besitzer die Erweiterung seiner Biogasanlage beantragt hat. Bürgermeister Wolfgang Gerstner begleitete das Gremium zum Hof, um die vorhandene Anlage in Augenschein zu nehmen.
Der Betreibefxies Christelhofes, Bioland-wirt Bruno Stehle, hatte den Antrag auf den Neubau eines zusätzlichen, größeren Fermenters gestellt, um den Energie-Ertrag und die Lagerzeit des Gas erzeugenden Gemisches aus Rinder- und Pferde-Dung, Silage und Maismehl zu optimieren.
Das Biogas entsteht durch kontrollierte, anaerobe, bakterielle Vergärung, das heißt, ohne Luftzufuhr zersetzen bestimmte Mikroorganismen temperaturkontrolliert das organische Material. Das so entstandene Gas hat einen hohen Energiewert und lässt sich für Wärme-und Stromerzeugung nutzen. Die Energieerzeugung ist zudem luftneutral und trägt nicht, zum Treibhauseffekt bei. Nicht zuletzt entsteht aus dem zersetzten Material ein hochwertiger Dünger, der nicht zur Überdüngung der Felder beiträgt, wie Stehle erläuterte. Mit der erzeugten Energie heizt Stehle die Gebäudes eines Besitzes und trocknet damit das Getreide. Der geplante, neue Behälter würde nach der Fertigstellung nur wenig aus dem Erdboden herausschauen, auch soll das Gelände nach Abschluss der Bauarbeiten mit heimischen Gehölzen wieder begrünt werden.
Der Ortschaftsrat, Ortsvorsteher Scheit und Bürgermeister Gerstner machten sich ein Bild vom Areal und dem vorhandenen Gebäude der Biogasanlage, wobei der Besitzer Stehle für Fragen zur Verfügung stand. In der anschließenden Sitzung im Rathaus ging es bei diesem Thema nur noch darum, mit welchem Aufwand und Beteiligung die vorhandenen Zufahrtsstraßen zum Christelhof in Stand gesetzt werden sollen. Durch den zur Zeit hohen Lastwagen-Verkehr über die Friedhofstraße zum Hof befinden sich die Zufahrten in miserablem Zustand, wie die Räte feststellten.
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Prioritätenliste2005 Wunsch nach Jugendraum steht oben
SIGMARINGEN-LAIZ - 26. Juli 2004 (Susanne Grimm SZ) Auf ihrer mit 13 Punkten recht umfangreichen „Wunschliste" hatten die Laizer Ortschaftsräte die Realisierung eines Jugendraumes an die erste Stelle gesetzt. Welches Projekt im nächsten Jahr umgesetzt werden wird, entscheidet der Sigmaringer Gemeinderat.
Nach dem Jugendraum folgt auf der Prioritätenliste der „Adlerplatz", der dem Wunsch des Gremiums entsprechend, ohne großen Aufwand solange als Parkplatz hergerichtet werden soll, bis sich ein Investor gefunden hat.
Das Aufbringen einer Schwarzdecke auf dem Radweg rechts der Donau rutschte auf der Liste auf Platz drei, da dieser Weg nicht nur Radfahrern dienlich sei, sondern auch den Skatern, die in Ermangelung einer Übungsanlage diesen Weg nutzen könnten, da man hier wenigstens eine Strecke fahren kann. An vierter Stelle steht, wie schon im vergangenen Jahr, die dringend notwendige Sanierung der Litschenbergstraße samt Kanal, gefolgt von einer neuen Lautsprecheranlage für die Turn und Festhalle.
Neu hineingenommen in die Laizer Prioritätenliste wurde die Ermittlung des Sanierungsbedarfs der Turn-und Festhalle. Weiter steht die Abgrenzung eines Radweges in der Hauptstraße von der Donau bis zur Markungsgrenze Sigmaringen auf Rang sieben der Prioritätenliste, ge-
folgt von Feldwegernstandsetzung und Beleuchtung am Rad- und Fußgängerweg Alte Laizer Straße.
Die fertig gestellte Brunnengasse sollte zur Abrundung noch eine Skulptur bekommen, und auch Begrüßungs- und Informationstafeln sollten angeschafft werden. Als Prüf- und Merkposten hat der Ortschaftsrat die Verbesserung eines Trainingsplatzes neu auf die Liste genommen, ebenso einen Prüfantrag für einen eventuellen Kinderspielplatz in der Ablachstraße.

Doch damit nicht genug: Der Ortschaftsrat kam dem Anliegen eines Bewohners der neuen Straße in der Nothalde entgegen und benannte die Straße - entgegen dem Beschluss des Ortschaftsrates aus der vorangegangen Sitzung
nun mit einem eigenen Namen. Die zuerst der Nothaldenstraße zugeschlagene neue Straße wird künftig „Hessestraße" heißen. Wie berichtet, kämen bei der neuen Straße - im Baugebietsplan noch Planstraße B genannt - nur zwei weitere Häuser dazu, weshalb man dieses Stück der Nothaldenstraße zurechnen sollte, zumal der bisherige, einzige Bewohner der Planstraße B adressenmäßig der Nothaldenstraße zugeordnet ist.
Besagter Anwohner bat nun das Gremium, der neuen Straße einen eigenen Namen zu geben, da Besucher durch den Hausnummernanhang (mehrmals vergebene Hausnummern erhalten einen Anhang, was auch bei den künftigen Neubauten erforderlich wäre) Schwierigkeiten hätten, die richtige Adresse zu finden.
Ort für die Jugend gesucht
SIGMARINGEN-LAIZ (sgr) - Bürgermeister Wolf gang Gerstner gab einen Überblick über den Sachstand zum Thema Jugendraum". Um sich in das Programm „Räume schaffen für die Jugend" einzuklinken und einen Zuschuss zu beantragen, muss die Stadt ein pädagogisches Konzept vorlegen, wie die Jugend begleitet werden soll.
Einfach nur Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, das ginge nicht - so Bürgermeister Wolfgang Gerstner. Zu den räumlichen Optionen zählte ein Heizkeller in der Laizer Hauptschule, der mit eigenen Eingang und Sanitäranlagen Kosten von rund 37 500 Euro verursachen würde. Auch fürchtete der Bürgermeister, die Geräuschbelastung würde zu Konflikten mit der Umgebung führen.
Eine Hütte im Ergat habe man aus Sicherheits- und Entfernungsgründen verworfen, erklärte das Sigmaringer Stadt-
oberhaupt weiter. So habe man nach fertigen Elementen gesucht und einen Pavillon mit der nötigen Grundausstattung gefunden. Auch ein Container wäre denkbar, doch viel billiger sei der auch nicht, von der Optik ganz zu schweigen. „Wir wollen unser Jugend helfen und wir wollen eine saubere Lösung", so Gerstner, der sich an die der Sitzung beiwohnenden Jugendlichen wandte „Dazu brauchen wir Euch." Man wolle sich gemeinsam Gedanken machen, wie trotz der Finanzsituation eine tragbare Lösung zustandekommt..
Hier gab man allen Anwesenden mit auf den Weg, nach eventuellen Pavillonstandorten Ausschau zu hatten, die sicher sein und nicht zu weit weg liegen sollen. Der Ortschaftsrat stellte die Schaffung des Jugendraumes ganz oben auf die Prioritätenliste der Finanzmittel-Bedarfsanmeldung, die der Stadtverwaltung übergeben wird.
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Bauland besichtigt

Laiz hat endlich wieder einige baureife Grundstücke vorzuweisen
SIGMARINGEN-LAIZ (sgr 6.7.04 SZ) - Die jüngste Sitzung des Ortschaftsrates in Laiz begann mit einer Besichtigung der Baugebiete „Nothalde" und „Hanfgarten". Das Gremium wollte sich über den aktuellen Stand der Erschließungsmaßnahmen informieren, begleitet von Stadtbaumeister Thomas Exler und David Stehle vom Baurechtsamt.
Mit den zwei jeweils zehn Bauplätze umfassenden Baugebieten „Nothalde" und „Hanfgarten" verfügt die Ortschaft Laiz nun wieder über 20 baureife Grundstücke, die damit eine mehr als dringlich empfundene Bedarfslücke schlössen. Seit rund zehn Jahren konnte die Ortschaft Laiz keinen Baugrund mehr anbieten - was umso schmerzlicher war, da viele bauwillige Laizer deshalb nach Inzigkofen abwanderten, verdeutlichte Ulrich Bantle, Verwaltungsbeamter des Rathauses Laiz, die Situation.
Im neuen Baugebiet „Nothalde" erläuterte Stadtbaumeister Thomas Exler den dortigen Straßenbelagsaufbau. Die örtliche, extrem feinkörnige Bodenstruktur machte die Einlage eines Flieses erforderlich, der den feinen Untergrund von gröberen Straßenunterbau trennt. Damit werde eine deutlich höhere Frostsicherheit erreicht und eine größere Stabilität erzielt, so
der Fachmann von der Sigmaringer Stadtverwaltung.
Auch im Baugebiet „Hanfgarten" überzeugte sich der Laizer Ortschaftsrat vom sichtbaren Fortschritt der Bauarbeiten. Von den vorhandenen Bauplatzen gäbe es bei vieren schon Notar-Termine und für weitere zwei Grundstücke Interessenten, so Ortsvorsteher Lothar Scheit. Er unterstrich damit den eindeutig vorhandenen Bedarf an Baugrund in der Ortschaft Laiz. Die durchschnittliche Größe der vorhandenen Grundstücke, so war zu erfahren, liege bei rund 700 Quadratmetern. Im „Hanfgarten" sollen innerhalb der nächsten Wochen die dort stehende, alte Scheune samt der beiden Silos abgerissen werden.


Im Anschluss an die öffentliche Sitzung lud Ortsvorsteher Lothar Scheit den einzigen, neu gewählten Ortschaftsrat, Karl Sprissler, zum nichtöffentlichen Teil ein, in dem das Gremium über einen neuen Ortsvorsitzenden beraten wollte. Der steht nämlich noch nicht fest. Lothar Scheit hatte bei den letzten Kommunalwahlen nicht mehr für diesen Posten kandidiert und verlässt nun in wenigen Wochen nach 24 Jahren Dienstzeit den Chefsessel im Laizer Rathaus. Den tauscht er mit einem Sitz im Kreisrat, um den er sich, in der irrigen Meinung, nicht gewählt zu werden, beworben hatte. Über weitere Punkte der öffentlichen Ratssitzung wird die „Schwäbische Zeitung" noch berichten.

Stadtbaumeister Thomas Exler (Zweiter von links) mit dem „Hanfgarten"-Plan neben dem Laizer Ortsvorsitzenden Lothar Scheit, die vor der jüngsten Ratssitzung eine Ortsbesichtigung vornahmen - linksauf dem Foto Verwaltungsbeamter Ulrich Bantle, Gemeinderat Werner Kirschbaum (Mitte)und Ortschaftsrat Karlheinz Gonschorek. Foto: Susanne Grimm nach oben

Ortschaftsratswahl am 13. Juni 2004 - Wahlergebnis

Ortschaftsratswahl am 13. Juni 2004
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Neuer Straßennamen festgelegt: "Im Hanfgarten"

SIGMARINGEN-LAIZ -(SZ 24.03.2004 Stan Müller) Der Laizer Ortsvorsteher Lothar Scheit hatte die Bevölkerung in einer Ortschaftsratssitzung am 29. Januar um Vorschläge für einen neuen Straßennamen für das Neubaugebiet Bahnstraße/Kirchgasse gebeten. In der jüngsten Sitzung präsentierte Scheit nun die Vorschläge zur Abstimmung im Ortschaftsgremium.
Die Planstraße A, die die Bahnstraße mit dem Neubaugebiet verbinden soll, trägt nun den Namen „Im Hanfgarten". Der Name ist aus alten Urkunden bis zum Jahr 1908 zurückzuführen. Damals tauchte diese als Gewandname dieses Baugebietes im Katasterauszug auf. Das Bauamt hatte auf Bitten des Ortschaftsrates in alten Unterlagen nach einem passenden Namen gesucht und ist beim Vermessungsamt Bad Saulgau fündig geworden. In besagter Urkunde bezeichnete mati die Parzelle 245/1 und 246/3 " unter diesem Gewannnamen.
„Wenn möglich, sollte man bei traditionellen Namen bleiben", erklärte Lothar Scheit bei einer Ortsbesichtigung gegenüber der „Schwäbischen Zeitung".
Der Ursprung ist aus dem Namen selber herzuleiten. Früher haben die
Bauern in diesem Bereich Hanf angebaut, um daraus Stoffe, Seile oder andere Haushaltsmittel herzustellen. Insgesamt wurden im Ortschaftsrat vier Namen zur Abstimmung gegeben. Die anderen Versionen wie „Im Obstgarten", „Rebholz-Straße" oder „Professor Henselmann-Weg" wurden verworfen - oder für andere Baugebiete abgelegt.

Erschließung Ende April
Die Erschließung des Baugebietes „Im Hanfgarten" soll Ende April beginnen. Die Ausschreibungen für diese Arbeiten laufen noch bis zum 14. April, so dass kurz darauf mit den Baumaßnahmen an der Straße begonnen werden kann.
Langsam wird dort die Zeit eng,
weil bereit zwei der neun neuen Bauplätze verkauft und die Bauanträge genehmigt worden sind. Diese können jedoch erst nach Ende der Erschließungsmaßnahmen mit dem Bau von Einfamilienhäusern beginnen.
Deshalb wird die Bahnstraße bis zur Straße „Im Hanfgarten" von Ende April für etwa zwei Wochen gesperrt. Für Fragen, die diese Baurnäßhahme aufwirft, wird die Bürgerversammlung am 5. April, um 19 Uhr, im Bürgersaal für die betroffenen Straßen als Podium dienen.
Die Sperrung ist notwendig, weil die Wasser- und Abwasseranschlüsse für das Neubaugebiet von der Hauptstraße aus neu verlegt werden müssen. Die Anwohner werden zu dieser Versammlung noch direkt von der Stadtverwaltung eingeladen.

neuer Straßennamen: Obstgarten ?

Wer würde nicht gerne im „Obstgarten" wohnen?
SIGMARINGEN-LAIZ (mh sz 2.2.04) - „Im Obstgarten" lautete der von Ortsvorsteher Lothar Scheit und Ortschaftsrat Werner Kirschbaum in der jüngsten Ortschaftsratssitzung vorgebrachten Vorschlag, den Planweg und die Planstrasse Ades neu zu erschließenden Baugeländes an der Laizer Haupt/Bahnhofstraße, zu benennen. Auch die Zuhörer begrüßten den Vorschlag, denn in diesem schönen Winkel standen vor nicht allzu langer Zeit noch viele Obstbäume.
Die Ortschaftsräte kamen zu keinem abschließenden Ergebnis, denn wie David Stehle vermutet, hatte dass Gewann früher einen anderen Namen, und dieser sei zu favorisieren. In der nächsten Zeit werden die Verantwortlichen Pläne wälzen. Erst dann wird nach einer erneuten Beratung entschieden, wie der Name lauten soll. Verkaufsträchtig und . eine gute Adresse ist „Obstgarten" allemal, waren sich die Zuhörer nach der Sitzung einig. Wie sie in der Ortschaftsratssitzung erfuhren, wird das Gelände erst im August erschlossen. Das Neubaugebiet Nothalde muss noch bis zum Oktober warten.
Nachdem bei der jüngsten Hauptversammlung des Albvereins Laiz zum wiederholten Mal Jugendliche in das Rathaus eindrangen und die Mäntel an der Garderobe auf Wertgegenstände untersuchten, wird die Schließanlage installiert. Über eine Gegensprechanlage kann vom Saal aus kontrolliert werden, wer das Haus betritt. Die 341 Euro wurden bereits vom Bürgermeister Wolfgang Gerstner befürwortet.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge" wurde festgestellt, dass in der Laizer Turn- und Festhalle der Geräteraum „abgetrennt" wird. Ortschaftsrat Karl-Heinz Gonschorek bemängelte, dass, ohne den Turnverein zu informieren, eine Geräteprüfung vorgenommen worden sei. Er erkundigte sich ebenfalls danach, wann die Bushaltestelle Kel-tenstrasse denn nun realisiert wird.
Ortschaftsrat Werner Kirschbaum hatte bei einem Gang durch Laiz festgestellt, dass auf dem Weg vom Stehlehof zum Ergat zwei Straßenlaternen „kippen".
Er bemerkte ebenfalls, dass einige Kanaldeckel abgesenkt werden müssen. Rainer Behrmann erkundigte sich zum Schluss, ob der Belag im Kirch-gässle denn nun gerichtet sei.

Bauausschuss - Erschließung der Bahnstraße Mai 2004

SIGMARINGEN-LAIZ (gpd SZ v. 16.01.2004) - Unter der Rubrik „Sonstiges" fragte Lothar Scheit, Ortsvorsteher von Laiz, an, bis wann denn mit der Erschließung des neuen Baugebietes „Hauptstraße/ Bahnstraße" in Laiz zu rechnen sei. Stadtbaumeister Thomas Exler antwortete: Vermutlich im Mai Werde mit der Erschließung des Baugebietes „Hauptstraße/Bahnstraße" begonnen. Und wenn alles nach Zeitplan läuft, so Exler, dann könnten die bereitsvorhandenen Bauwilligen im Baugebiet „Hauptstraße/Bahnstraße" in etwa ab August mit dem Ausheben der Baugruben - und damit mit dem Bau der Eigenheime - beginnen. Scheit will in der Ortschaftsratssitzung am 29. Januar darüber berichten.  

aus der Ortschaftsratssitzung vom 8.12.2003

(Bericht v. Monika Hermeling) Der Bebauungsplanentwurf" Hauptstraße/Bahnstraße", Gemarkung Laiz, war einer der ersten Tagesordnungspunkte der Ortschaftssitzung. Mit der Anregung die Forderungen der Telekom abzulehnen, die Geotechnische Beratung im Bedarfsfall anzunehmen, der von Verkehrsexperten der Polizei empfohlenen reinen Fahrbahn mit einem Niederbordstein, und die ökologischen Ausgleichmassnahmen von der Ökobilanz der Stadt abzubuchen, wurde einstimmig einer Empfehlung im Gemeinderat zugestimmt. Um weitere Installationen von Regenrückhaltebecken zu vermeiden, soll das Abwasser auf jedem Grundstück versickern können. Nicht berücksichtigt, weil von Experten für nicht relevant erklärt, wurden die Anregungen von Anwohnern gegem eine mögliche Straßenverengung.
Es wurde bekannt gegeben, dass im Haushaltsplan 2004 die Baulanderschließung, der Litschenberg und die Sanierung der Brücke Römerstraße Priorität haben.
Die Installation eines Spiegels, der die Verkehrssituation an der Franz-Eisele Strasse entschärt, ist abgeschlossen.

Klosterdaten Laiz
Ortschaftsrat Kirschbaum hält das Klosterschild in die Kamera

Werner Kirschbaum (Foto links) zeigt das Schild in die Kamera, das Besucher über die Entstehung des Klosters Laiz informieren soll. Bei der Diskussion um die Gestaltung weiterer Informationsschilder und deren Standort, nahmen die Ortschaftsräte die Anregung von Anita Maier, dies bei einer Ortsbesichtigung zu entscheiden, auf. Es wurden schon zahlreiche Vorschläge gemacht.Ortsvorsteher Lothar Scheit regte an, diese noch einmal zu bedenken.
"Wie sieht das Konzept des zukünftigen Jugendhauses aus"?, war die Frage, deren Beantwortung man sich in der nahen Zukunft widmen will.
Bisher wurde angenommen, dass die Installation des Bushäuschens in Oberbergen eine gesicherte Sache sei. Scheinbar weit gefehlt, stellten die Ortschaftsräte mit Bedauern fest. Da die wetterfeste Unterstellmöglichkeit schon abruffertig daliegt, fragte man sich warum das Aufstellen so lange auf sich warten lässt.
Es wurde bekannt gegeben, dass der Bürgersaal für das nächste Jahr schon für 13 und die Festhalle für 22 Tage gebucht sind.
Der Neujahrsempfang wurde auf den 11. Januar 2004 festgelegt
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Einheitliche Hinweisschilder sollen orientieren helfen
(Schwäbischen Zeitung v. 11.12.2003 mh/gpd) - Die Sanierung der Brücke Römerstraße, die Baulanderschließung im Bereich „Nothalde" und „Ergat" sowie die Kanalsanierung am „Litschenberg" - diese Wünsche des Laizer Ortschaftsrates für 2004 wurden im städtischen Haushalt berücksichtigt
Dies gab Ortsvorsteher Lothar Scheit im Rahmen der Ortschatfsratssitzung bekannt. Er bedauerte, dass die not-
wendige Aufbringung einer Schwarzdecke auf den Weg von Laiz zum Strandbad nicht realisiert werden kann.
Ein weiteres Thema an diesem Abend im Laizer Rathaus: die einheitliche Beschilderung verschiedener öffentlicher Einrichtungen in Laiz. Ortsvorsteher Lothar Scheit stellte das Schild vor, das Besucher aus nah und fern über die Entstehung des Klosters informieren soll.
Ähnliche Schilder sollen alsbald auch auf das Rathaus, das Pfarrhaus, den Kindergarten sowie auf die Turn- und Festhalle hinweisen.
Bezüglich der optischen Gestaltung der Schilder will man im Gespräch mit Bürgermeister Wolfgang Gerstner Mitte Januar eine sich an die bereits in Sigmaringen vorhandenen Schilder orientierende Lösung finden.
Doch damit nicht genug: Auch das fehlende zweite Buswartehäüschen in Oberbergen wurde noch einmal Gegenstand der Sitzung. Bisher wurde angenommen, dass die Installation besagten Häuschens eine gesicherte Sache sei. Scheinbar weit gefehlt, stellten die Ortschaftsräte fest. Zwar stehe die wetterfeste Unterstellmöglichkeit schon abrufbereit zur Verfügung, doch ein Aufstellen lasse noch auf sich warten. Nach Aussage von Ortsvorsteher Lothar Scheit hängt dies mit noch laufenden Grundstücksverhandlungen zusammen.
Der Laizer Neujahrsempfang wurde auf
Sonntag, 11. Januar 2004, festgelegt.
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Kein Radweg auf der Hauptstraße möglich / Neue Friedhofsgebührenordnung

Viele Wünsche und höhere Gebühren
SIGMARINGEN-LAIZ (mh SZ 18.10.2003 ) - Ausbau und Fertigstellung der Hauptstraße haben für die Laizer Ortschaftsräte absoluten Vorrang. Nach kurzer Diskussion beschloss man am Donnerstagabend eine entsprechende Prioritätenliste.
Angemeldet für den Haushalt 2004 haben die Kommunalpolitiker auch Geld zur Baulanderschließung in der Nothalde und beim Ergat; ebenso auf der Prioritätenliste steht unter anderem eine neue Lautsprecher-Anlage für die Turn- und Festhalle Laiz, die Brücke Römersträße, eine Schwarzdecke für den Radweg rechts der Donau, eine Beleuchtung am Rad- und Fußgängerweg Alte Laizer Straße, die Fertigstellung des Brunnenplatzes sowie eine Begrüßungs- und Infotafel.
Bei einer Ortsbesichtigung mit Ordnunsgsamtsleiter Markus Beck stellte der Ortschaftsrat fest, dass sich
ein fortlaufender Radweg durch Laiz nicht realisieren lässt. Auch Werner Kirschbaum und Heinz Henselmann mussten eingestehen, dass bei einem Aufkommen von 12 000 Fahrzeugen pro Tag auf der Hauptstraße - wie durch das städtische Gutachten ausgewiesen -. eine starke Fahrbahnverengung verkehrsgefährdend sei. Da die Haushaltskasse eine Verbreiterung der Straße nicht zulässt, beschlössen die Ortschafteräte, das Vorhaben ruhen zu lassen. Kischbaum und Henselmann meinten jedoch, dass in diesem Fall eine Schwarzdecke für den Radweg rechte der Donau dringlich sei.

„Einen Kostendeckungsgrad von 65 Prozent verspricht die neue Friedhofsgebührenordnung", erklärte Stadtkämmerer Bernt Aßfalg, der am Donnerstag ebenfalls nach Laiz gekommen war und die neue Friedhofssatzung vorstellte. Obwohl die Kosten für ein Einzelgrab in Sigmaringen und
seinen Teilorten - auf die Gesamtliegezeit gesehen - von etwa 150 Euro auf 300 Euro ansteigen werden, liegen sie, statistisch gesehen, im unteren Drittel der Friedhofsgebühren im gesamten Landkreis,- sagte Aßfalg. In Ostrach zum Beispiel müsste man fast viermal mehr zahlen. Eine Neufassung der Friedhofsordnung wurde wegen der neuen Urnenwände und dem Beschluss, nur verrottbare Urnen zuzulassen, erforderlich. Der Ortschafterat stimmte einer Empfehlung an den Sigmaringer Gemeinderat zu.

Nächstes Thema an diesem Abend: der Parkplatz am ehemaligen „Adler". Das Areal müsse vor dem Wintereinbruch mit Splitt abgestreut werden, so die Ortschafteräte. Zudem sei es dringend erforderlich, die 28 Stellplätze zu markieren. Anmerkung Kirschbaum: Das Buswartehäuschen in der Oberbergenstraße ist seit 14. Oktober 2003 fertiggestellt.
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Jugendraum für Laizer Jugend ?

SIGMARINGEN-LAIZ (sz-stm v. 22. 9. 2003) - Jugendraum gesucht! Mit diesem Anliegen kamen rund 30 Jugendliche zur Sitzung des Laizer Ortschaftsrats und bewiesen eindrucksvoll, dass sie genau wissen, was sie wollen. Bereits im Juli waren 16 Jugendliche bei Ortsvorsteher Lothar Scheit vorstellig geworden, um ihrem Wunsch nach einem Jugendraum Nachdruck zu verleihen.
Überraschend war das Anliegen nicht. „Ich bin seit 20 Jahren Ortsvorsteher, und es hat in dieser Zeit immer wieder Probleme mit Jugendlichen gegeben, die sich an öffentlichen Plätzen aufhielten", berichtete Scheit. Ob nun früher an der Donau, vor dem Rathaus oder heuer an der Turn- und Festhalle. Überall an diesen Stellen beklagten sich Nachbarn über Lärmbelästigung und Verschmutzung.
„Aber warum gehen Sie nicht in das Jugendhaus", fragte der bei der Sitzung anwesende Bürgermeister Wolfgang Gerstner. „Dort sind so viele Russen, die uns dauernd anmachen", sagten darauf einige der Mädchen. Dafür hatte Lothar Scheit Verständnis." Die Jungen und Mädchen wollen nicht nach Sigmaringen, weil sie sind hier in Laiz aufgewachsen sind, sie möchten einfach einen Ort für sich in ihrem Umfeld haben", erklärte Lothar Scheit weiter.
Einige der Jugendlichen, die am Donnerstag vorsprachen sind auch in anderen Vereinen tätig. Das zeigt, dass es nicht um die soziale Bindung geht. „Beim Fußballverein wird Fußball gespielt und im Musikverein wird Musik gemacht. Die Jugendlichen wollen einfach einen Platz, an dem sie zusammenhocken und sich einfach nur unterhalten können", sagte Scheit.
Als KJG-Mitglieder könnten sie ja auch in das Pfarrgemeindehaus gehen. Aber dort müssen sie ab 22 Uhr leise sein, und das liegt nicht im deren Interesse. „Nun besteht aber das Problem, dass die Stadt in Laiz keine Räume zur Verfügung hat", sagte der Ortsvorsteher. Bürgermeister Wolfgang Gerstner versprach der Gruppe, sich ihres Antrags persönlich anzunehmen. „Ich habe da was im Hinterkopf, das muss ich aber erstmal prüfen", sagte er. Die Gruppe hat jetzt Dennis Lieb als Sprecher benannt. Er wird mit drei oder vier weiteren Jugendlichen als Bindeglied zum Rathaus fungieren.
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Im Jahre 2006 wird Laiz 775 Jahre alt

Eng verbunden mit der Geschichte des Dorfes ist diejenige der Pfarrei und des Klosters. Wann die Pfarrei gegründet wurde, läßt sich nicht mehr feststellen, da bei wiederholten Bränden in Kirche und Kloster die Akten vernichtet wurden. Der erste Pfarrer wird 1231 erwähnt. Laiz wird demnach im Jahre 2006 ein Jubiläum feiern können: 775 Jahre Laiz.nach oben

Ausbau der Einmündung am "Adlereck" wird kein Kreisel.

Ortsvorsteher Scheit erklärt die Planung. Foto: Stan Müller

Zum anderen, werden auf der Kreuzung sogenannte Übergangshilfen gebaut Dieses sind kleine Inseln, die den Fussgängern die gefahrlose Querung der Laizer Hauptstraße erleichtern sollen. Ansonsten wird aber außer einem neuen Fahrbahnbelag nichts verändert. Es wird also keinen Kreisel geben. Vielleicht klingelt das Telefon bei Ortsvorsteher Lothar Scheit ja jetzt wieder wegen anderer Anliegen...

(SZ v. 13. Aug. 2003 Stan Müller) Beinahe täglich klingelt bei dem Laizer Ortsvorsteher Lothar Scheit (Bild) das Telefon und ein Einwohner fragt nach dem Hintergrund für die Bauarbeitan der Hauptstraße vor dem Rathaus. „Irgendwie denken die Leute immer wieder, dass hier ein Kreisel gebaut wird", erklärte Scheit. Dem sei jedoch nicht so. Auf dem Bauplan erläutert Scheit die Baumaßnahme und erklärt gegenüber der „Schwäbischen Zeitung" die bevorstehenden Arbeiten. Der vermeintliche Kreisel ist eine Veränderung der Straßenführung. Der Grund dafür ist, dass große Linienbusse und Lastkraftwagen bisher schlecht von der Hauptstraße in die Römerstraße abbiegen konnten. Bei Gegenverkehr mussten diese Fahrzeuge umständlich rangieren, um ohne Schäden um die Kurve zu kommen. Nun wird im Kreuzungsbereich die Straße beträchtlich verbreitert, damit dieses Hindernis verschwindet. Auch wird durch Straßenlaternen der Bereich in der Ortsmitte zusätzlich aufgehellt. nach oben
OV Scheit, Stadtbaumeister Exler, BM Gerstner, MDL Behringer Die Hauptstraße in Laiz kann wieder befahren werden
2. Okt. 2003
Acht Tage früher als geplärrt, in knapp zweimonatiger Bauzeit, wurde gestern die Hauptstraße in Laiz dem Verkehr frei gegeben. Trotz Regenwetter ließen sich zahlreiche Laizer, unter ihnen auch Vertreter des Sigmaringer Gemeinderates, des Laizer Ortschaftsrates, die Eröffnung nicht entgehen. Bürgermeister Wolfgang Gerstner, der zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Ernst Behringer und dem Laizer Ortsvorsteher Lothar Scheit (Bild), die Straße ihrer Bestimmung übergab, freute sich, dass die Arbeiten zum Ausbau der Einmündung der Römerstraße in die Hauptstraße Laiz nun abgeschlossen sind. Eine Gefahrenstelle in Laiz sei damit beseitigt worden. Die Kosten der Bauarbeiten bezifferte er auf
rund 200 000 Euro. Sein Dank, wie auch der Dank des Laizer Ortsvorstehers, galt der Baufirma, die nicht einmal in zwei Monaten Bauzeit die Arbeiten abgeschlossen haben. Dahk galt auch dem Gemeinderat, der die Mittel für die Maßnahme bereit gestellt hat. „Eine Engstelle ist beseitigt", freute sich auch Ortsvorsteher Lothar Scheit. Anschließend wurde die feierliche Eröffnung mit einem Glas Sekt begossen. Auch im Stadtbusverkehr wird nun ab heute wieder die Normalität einkehren - die Behelfsbushaltestelle in der Unterdorfstraße wird abgebaut und alle Bushaltestellen, einschließlich Römerstraße und Ergat, werden wieder im gewohnten Halbstundentakt angedient. loe/SZ-2.10.03

Neubaugebiet in Laiz

SIGMARINGEN-LAIZ (mh sz v. 26. 07.2003) - Neun Einfamilienhäuser werden hinter dem „Haus Rebholz" entstehen. Stadtbaumeister Thomas Exler stellte bei der jüngsten Sitzung des Laizer Ortschaftsrates am Donnerstag den endgültigen Bebauungsplan des Grundstückes vor.
Das zahlreich erschienene Publikum erfuhr, dass die neun Häuser jeweils zwei Wohnungen haben werden. Im aktuellen Plan ist zudem eine Wendeplatte vorgesehen.
In der anschließenden Diskussion erarbeitete man, dass ein Baufenster vonnöten sei. Man bemängelte, dass die Einfahrt in die Bahnstraße schon jetzt zu eng sei. Darum sei eine zweite Einfahrt aufzunehmen. Auch beim Nachbarn Rebholz könnten sich „die Verhältnisse ändern" und dann sei man in der Planung nicht mehr flexibel. Ein Notfall dürfe sich bei der zu engen Straßenlage auch nicht ereignen, ergänzten befragte Bürger aus dem Publikum. Auch der Empfehlung an den Gemeinderat die Zufahrt des Grundstückes Rebholz um 3,50 Meter zu verlängern, stimmte der Ortschaftsrat einstimmig zu.
Weiterhin benötigt die momentan noch als „Planstraße A" geführte neue Straße einen Namen. Ortschaftsrat Werner Kirschbaum schlug in diesem Zusammenhang einen zur Örtlichkeit passenden Namen, der mit Wiese enden könnte, vor. Ortsvorsteher Lothar Scheit bat alle Anwesenden, sich Gedanken über einen passenden Namen zu machen.
Auch über die Muster der Urnenstele wurde diskutiert. Man entschloss sich für eingemeißelte Buchstaben
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Bürgerinformationsveranstaltung im Juli 2003

Über 30 Bürgerinnen und Bürger haben am Montag vergangener Woche die Möglichkeit wahrgenommen, sich über den Ausbau des Einmündungsbereichs Hauptstraße/Römerstraße in Laiz zu informieren. Bürgermeister Wolfgang Gerstner, Herr Wiest vom Tiefbauamt der Stadt Sigmaringen, Herr Beck vom Amt für öffentliche Ordnung, Ortsvorstehen Lothar Scheit sowie Herr Eberhard vom Ingenieurbüro Kovacic stellten die Planungen vor und beantworteten sämtliche Fragen. Zunächst wird der Kanal sowie die Wasserleitung im Bereich zwischen Einmündung zum Kindergarten und der Einmündung Römerstraße erneuert. Mit den Bauarbeiten auf Höhe der Einmündung Römerstraße wird voraussichtlich ab 18. August begonnen, sodass dann der gesamte Kreuzungsbereich voll gesperrt werden muss. Die Sperrung ist voraussichtlich bis Anfang Oktober notwendig.nach oben

Die Geschichte des Laizer Walde

SIGMARINGEN-LAIZ (mh SZ v. 2. Juli 2003) - Beim diesjährigen Waldtag gab Jürgen Kohler vom Sigmaringer Forstamt einen geschichtlichen Rückblick auf den Laizer Wald. Demnach gibt es über die Art des Erwerbes keine Dokumente. Seit der Wald erwähnt wird, ist das 1933 Morgen große Areal im Eigentum der Gemeinde.
Die Reviere sind Großholz, Rainhalde, und Laizer-Ergat. Es gehört, wie Jürgen Kohler erläuterte, auch das Revier Inzigkofen mit Hinterlauen und Birkhau dazu. Der Baumbestand setzt sich aus 39 Prozent Buchen-, 31 Prozent Nadel-, 30 Prozent Weichholz zusammen. Es wurden damals 197 Klafter Buche, 170 Klafter Nadelholz, 154 Klafter Weichholz und 12 Klafter Eichenholz insgesamt 533 Klafter, „geerntet".


Die Gesamtnutzung im Jahr 2003 beträgt etwa 3 500 Festmeter im Jahr. Bei der Berechnung wird von einem Klafter (3,4 Ster) ausgegangen.Damit die Zahlen richtig eingeordnet werden, erklärte der Forstwirt, dass ein Morgen Land in Preußen 25,53 Ar, in Württemberg 31,52 Ar und in Baden 36 Ar war.
Jürgen Köhler fand heraus, dass der Laizer Wald im Jahr 1842 etwa 1302 Morgen groß war.

  Es gab die Distrikte: Lauren, Kohlhau, Schwarzmoos, Steghau, Hinterer Birkhau, Vorderer Birkhau, Bühlbüchle, Rainhalde, Bildstöckle, Lehmhalde, Kanzelhau, Äußere Birken, Innere Birken und Tannenwald. Hauptbestandteil der damaligen Anpflanzung bildeten freudig wachsende Fichten und Buchen, ebenso eingesprengte Kiefern. Man gab damals die Empfehlung, das eingesprengte Weichholz bald zu entfernen. Auch sei eine natürliche Verjüngung von Vorteil. Eine Durchforstung solle so erfolgen, dass Kronenschluss erhalten bliebe. Eine Wiederholung der Maßnahme sei in zehn bis zwölf Jahren erforderlich. Als Nebennutzung wurde im Dokument die Nutzung des Waldgrases genannt. 1871 ist die Waldfläche 397,5 Hektar groß. Als Nebennutzung wird auch die Jagd erwähnt.
1935 beträgt der Reinertrag aus dem Laizer Wald 54679 Reichsmark. Das waren 135 Reichsmark je Hektar. Ganz genau wurden die Holzabgaben für die im Jahr 1817 lebenden 125 Laizer Bürger festgelegt. Diese erhielten 2125 Raummeter Holz. Danach haben dem Pfarrhaus 17 Raummeter, den zwei Lehrern jeweils sieben Raummeter, dem Backhaus sieben Raummeter, den Ortsarmen sieben Raummeter und dem Schul- und Rathaus 42 Raummeter Holz zugestanden.nach oben

Neues Gesicht für ehemaliges „Adler"-Areal vorgestellt
Baumaßnahmen am Adlereck beginnen - im Juli 2003
LAIZ (mh SZ v. 2, Juli 2003) - Die Baumaßnahmen an der Hauptstraße/Römerstraße in Laiz beginnen ab kommenden Montag, 7. Juli. Dort wird der Wendekreis erhöht um größeren Fahrzeugen die Einfahrt in die Römerstraße zu erleichtern. Gleichzeitig wird auf der „Adlerecke" ein Gehsteig eingerichtet.
Das Gesamtprojekt soll am 31 .Oktober fertiggestellt sein.
   

Pläne für das Areal - im Februar 2003
LAIZ (mh22.02.03 sz) - Mehr Platz für alle Verkehrsteilnehmer und darum weniger Gefahr - die Pläne für das Areal, wo bis vor Wochen noch der Gasthof „Adler" gestanden hat, sind vielversprechend. Der Ortschaftsrat ließ sich die Papiere am Donnerstag ausführlich erklären.
Demnach soll der Radius im Bereich der Hauptstraße und der Einmündung zur Römerstraße, so zeigt es die Idee des Planungsbüros Kovacic an, von momentan 30 auf etwa 50 Meter erweitertwerden.
Zwei Fußgängerfurten sind eingeplant. Auch die Gehwege werden in ihrer Breite verändert. Die Gesamtkosten werden auf rund 220 000 Euro veranschlagt. Der Ortschaftsrat stimmte den Vorschlägen zu, will jedoch vom gleichen Büro einen weiteren Kostenvoranschlag sehen.
Bisher war es für die täglich 2700 Fahrzeuglenker ein unabwägbares Risiko, die Römerstraße bergab zu fahren. Als das Gasthaus „Adler" noch die Sicht blockierte, mussten sie in Stoßzeiten schon Geduld aufbringen, um irgendwann einmal den gewünschten Weg einschlagen zu können. Einem wahren Wunder und der Verkehrstüchtigkeit der Laizer ist es zu verdanken, dass es damals nicht zu gravierenden Unfällen kam
.


Jetzt soll der Gefahrenpunkt für Fußgänger, Rad- und Autofahrer weiter entschärft werden. Erstmals wird es fürdie Fußgänger, die Richtung Hauptstraße- und Keltenstraße wollen, einen vernünftigen Gehweg geben, stellte Ortsvorsteher Lothar Scheit mit Blick auf den von Martin Schmid vorgestellten Plan fest. Das Herumschlängeln um den ehemaligen Gasthof sei damit vorbei. Zusätzlich sind zwei weitere Pkw-Stellplätze vorgesehen, wurde bekannt gegeben. Zwei Fußgängerfurten werden den Laizern das gefahrlose Überqueren der Römer- und Hauptstraße an vielf requentierten Stellen ermöglichen. Ortschaftsrat Heinz Henselmann regte an, bei der Römerstraße einen „ordentlichen Zebrastreifen" einzuplanen. Ortschaftsrat Werner Kirschbaum brachte dann die Diskussion um den Belag und um Verkehrsberuhigungen in Gang.
Lothar Scheit warnte, im Voraus die Straße mit optisch zwar schönen, aber lärmintensiven Fahrbahnveränderungen zu versehen. Strittig war der Punkt, ob die Straße einfach geteert oder ein Pflaster erhalten soll. Planer Fritz Kovacic meinte, dass der Mittelpunkt von Laiz etwas Schöneres verdient habe als nur ein „Teerband"
.
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Adler wird abgebrochen im November 2002

(SZ v. 16.11.2002 gpdGuy-Pascal Dorner) Der traditionsreiche Gasthof „Adler" in Laiz fällt jetzt endgül tig der Abrissbirne zum Opfer. In der kommenden Woche soll's losgehen: Der seit über drei Jahren leerstehende Gasthof „Adler" in Laiz wird definitiv abgerissen. Trotz des vom „A-Team" um Reiner Bermann organisierten Abschiedfestes und trotz anonym beim Bürgermeisteramt eingegangen Drohbriefen werden ab Montag die Abrissbagger der Firma „Schotter Teufel" anrollen. Josef Philipczik hat nämlich ohne Angabe näherer Gründe den zunächst wortstark verkündeten Einspruch beim Verwaltungsgericht Sigmaringen unerwartet zurückgenommen. Damit ist der juristische Weg frei für den Abriss, wie Bürgermeister Wolfgang Gerstner auch kürzlich in der öffentlichen Gemeinderatssitzung verkündete. Die Einstellungsverfügung des Verwaltungsgerichts liegt der Stadtverwaltung mittlerweile auch in schriftlicher Form vor. Jetzt sollen anstelle des „Adler" zunächst Parkplätze entstehen - als Zwischenlösung. Später könnte dort eine Altenwohnanlage gebaut werden - sofern die Verhandlungen seitens der Stadtverwaltung mit der Vinzenz-von-Paul-Stiftung Früchte tragen.nach oben
 
Adler Laiz kurz vor dem Abbruch im Nov. 2002



Schwäbische Zeitung im Jahresrückblick 2002 v. 24.12.2002
:
Der traditionsreiche Gasthof „Adler" in Sigmaringen-Laiz wurde trotz Protesten aus der Bürgerschaft abgerissen. Das Areal wird jetzt als Parkplatz genutzt und soll eines Tages für ein Altenpflegeheim zur Verfügung stehen.


Abbruchbaustelle Adler Nov. 2002

Haus auf Reisen
Haus auf dem Weg zum Hofe Konrad Kienle Z eitweise war am 15. Oktober 2002 die Hauptstraße in Laiz abgesperrt, weil ein Häus´le auf Reisen ging. Mit einem Spezialtransporter wurde das 1967 gebaute Fertighaus auf einem Grundstück in die Nähe des Friedhofs umgesiedelt. SZ-Foto: Monika Hermeling        nach oben


Spielplätze und Wasserschutzgebiet
LAIZ ( mh- SZ v. 1.10.2002) - Der Laizer Ortschaftsrat besichtigte jetzt, begleitet von Daniela Jäger als Vertreterin der Elternschaft, die Kinderspielplätze am Mühlenweg, Oberbergen und an der Nothalde.
Daniela Jäger berichtete den Ortschaftsräten, dass die Rutsche auf dem Spielplatz am Mühlenweg im Sommer oft „glühend heiß" und daher nicht nutzbar sei. Angeregt wurde die Installation eines Sonnensegels. Ortsvorstand Lothar Scheit schlug stattdessen eine Versetzung der Rutschbahn vor. Ferner wünschen die Eltern, dass die aus Holz bestehende Umrandung des Sandkastens nachbearbeitetwird. Außerdem fehlen in der Nähe der Spielgeräte geeignete Sitzbänke. Besorgte Mütter wünschen sich ferner eine Abzäunung des Spielplatzes zur Straße hin, dies sei jedoch finanziell derzeit nicht leistbar, so die Ortschaftsräte. Ortschaftsrat Werner Kirschbaum schlug die Installation einer Rondellschaukel für zwei der Laizer Spielplätze vor. Um das Umfeld schöner zu gestalten, wäre es angebracht, das Häusle der Hebepumpe zu streichen, waren sich die Ortschaftsräte einig.
Verbesserungsvorschläge gab es auch, die beiden anderen Kinderspielplätze betreffend: In Oberbergen fehlt es an Rückzugsmöglichkeiten für kleinere Kinder. Dort wird gerade eine „Tarzan-Bahn" für größere Kinder installiert. Der wenig angenommene Spielplatz an der Nothalde wird immer wieder durch Hun-dekotverunstaltet. Man war sich eini, zukünftig Hundebesitzer intensiver auf den Leinenzwang für ihre Tiere hinzuweisen.
Später wurde die Sitzung des Ortschaftsrats im Laizer Rathaus fortgesetzt. Der stellvertretende Stadtbaumeister Wilhelm Wiest stellte die neue Verordnung für das Wasserschutzgebiet „Oberrieder" vor. Demnach liegt ein Großteil von Laiz im „Schutzgebiet III". Wiest beruhigte die Ortschaftsräte, dass keine gravierenden Veränderungen bei der Bewirtschaftung des Gebietes zu befürchten seien. Der größte Teil davon sei ohnehin Wald. Bauliche Maßnahmen in „Laizer Größenordnung" seien durchaus erlaubt.
Ortschaftsrat Konrad Kienle ist inzwischen sämtliche Feldwege auf Laizer Gebiet abgefahren. Einige der Wege müssten geteert werden, so sein Fazit. Anita Maier bemängelte, dass der Weg am oberen Friedhofseingang noch gerichtet werden müsse. Zwei Bänke fürden Friedhof in Laiz wünscht sich die Laizer Bevölkerung.
Ortsvorsteher Lothar Scheit wies außerdem auf die Polder am Brunnenplatz hin, deren Errichtung Bürgermeister Wolfgang Gerstner zu Beginn seiner zweiten Wahlperiode versprochen habe. Und die schon lange gewünschte Markierung vor den Handballtoren in der Laizer Sporthalle ließ endlosauf sich warten, so Scheit. Noch einmal sprach der Ortschaftsrat über die Wichtigkeit einer Lautsprecheranlage in der Laizer Turn- und Festhalle.nach oben

Schulkunst Wechselausstellung
Wechselausstellung „Schulkunst“
Eine im Treppenhaus des Laizer Rathauses installierte Wechselausstellung „Schulkunst“ bringt nun eine freundliche Atmosphäre ins Gebäude. Dank der Aktivität von Kunstlehrerin Sabine Hauler und Ortschaftsrat Werner Kirschbaum sind die kahlen Wände verschwunden. Eine Plastik lenkt die Aufmerksamkeit der Besucher auf die zehn Bilder im Großformat. Initiiert wurde die Ausstellung im Laizer Rathaus von Kunstlehrerin Sabine Hauler als Vertreterin des Schulkunst-Teams im Landkreis Sigmaringen. Die Ausstellung soll im halbjährlichen Wechsel hervorragende Arbeiten aus dem Kunstunterricht der Schulen zeigen. Die Bürgerschaft und alle Interessierten sind eingeladen, während der Öffnungszeiten des Laizer Rathauses die Bilder und Texte zu studieren. So können sich insbesondere Eltern einen Einblick in die aktuelle Kunsterziehung an den Schulen verschaffen.

Die erste Ausstellungsphase zeigt Arbeiten, die auf einer Studienfahrt des Kunstkurses der Kaufmännischen Schule Sigmaringen entstanden sind. Sie stehen unter dem Motto: Land-Art in Südfrankreich. Die Leitgedanken dazu stammen vom 1956 in Cheshire geborenen Künstler Andy Goldsworthy, der für seine Skulpturen nur Materialen verwendet, die er in der Natur findet. Goldsworthy meint: „Jede nur denkbare Form ist in der Natur vorhanden, und jedes Material besitzt unzählige Eigenschaften. Indem ich sie erforsche, hoffe ich, das Ganze verstehen zu lernen. Meine Arbeit muss sowohl die unbändigen und chaotischen als auch die geordneten und zu erwarteten Eigenschaften von Material umfassen. Was ich auch tue, letztendlich ist für mich entscheidend, dass mein Verständnis für die Natur ständig zunimmt und meine Wahrnehmung sich sensibilisiert.“
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Von Laiz nach Karlsruhe - Schulkunst
LAIZ (sz v. 13.03.2003) - Die Wände im Treppenhaus des Laizer Rathauses sind derzeit wieder Ausstellungsfläche. Nachdem dort eine Zeit lang Schülerarbeiten der Kaufmännischen Schule hingen, sind es nun Werke von Haupt-und Werkrealschülern aus Laiz.
Die Arbeiten sind vor einiger Zeit im Hinblick auf die regionale Schulkunst-Ausstellung „Abstraktion" angefertigt worden und zeigen einen kleinen Querschnitt dessen, was Schüler an einer Haupt- und Werkrealschule im Kunstunterricht leisten können.
Da abstraktes Denken bei der Mehrzahl der Jugendlichen im Hauptschulalter noch im Wachsen begriffen ist, versuchte Kunsterzieherin Waltraud Schmidt-Berz , die Schüler über die Betrachtung abstrakter Kunstwerke an das Thema heranzuführen. So wurden zum Beispiel die Menschendarstellungen von Paul Klee und Pablo Picasso studiert, ehe Kinder des fünften Schuljahres mit geschlossenen Augen - möglichst im Einlinienzug - eine menschliche Figur darstellten. Das Ausmalen geschah dann mit Farben im Komplementärkontrast, einem weiteren Grundsatz aus dem Lehrplan für Schulkunst.
Ebenfalls aus der Fülle von Werken bekannter Künstler wurden Ideen für die Mehrfarbabdrucke „Musikinstrumente" des 10. Schuljahres genommen. Unter anderem inspirierten hier Braque, Gris und Picasso. Mehrere Werke der Laizer Schüler werden ab 21. Mai 2003 im Landesmedierv zentrum Karlsruhe zu sehen sein.

Klasse 5 GHS Laiz
Klasse 10 GHS Laiz Instrumente
Klasse 5 GHS Laiz Menschendarstellung gem. Paul Klee
Klasse 10 GHS Laiz Instrumente
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Vorerst nur ein Parkplatz - Adlereck
SIGMARINGEN-LAIZ (sz - mh 6.7.2002) - Zur jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates waren einige Laizer Bürger in den Sitzungssaal des Rathauses gekommen um zu erfahren, wie die Pläne für das Grundstück des Gasthauses „Adler"aussehen.
Der „Eckzahn" des Laizer Ortsbildes soll, wie Bürgermeister Wolfgang Gerstner erklärte, langfristig nach dem Abriss von den Trägern des Jose-finenstiftes mit einer Altenwohnan-lage mit 25 Betten, „gefüllt" werden. Das Vorhaben sei begrüßenswert, derzeit aber, da der Bau in Sigmaringen noch nicht vollendet sei, nicht zu finanzieren.
Da die Stadt Sigmaringen mit zehn Prozent an den Finanzierungskosten beteiligt sei, die Kassen aber leer seien, habe man sich entschlosssen, das Gelände in der nahen Zukunft als Parkplatz für etwa 19 Stellplätze zu nutzen.
Stadtplaner Werner Schmid stellte den zukünftigen, für etwa fünf bis zehn Jahre gültigen Plan vor. Demnach wird nach dem Abriss im Oktober die Ausfahrt entschärft und ein Gehweg angelegt. Ortschaftsrat Heinz Henselmann schlug vor, die Ausgestaltung der Hauptstraße mit einzubeziehen. Wolfgang Gerstner befürchtet aIlerdings, dass bei fallender Steuerkraft und erhöhten Kreisumlagen dafür kein Geld da sei. Er könne nur versprechen, dass am Ende kein Schandfleck entstünde. Werner Kirschbaum mahnte „nichts übers Knie zu brechen", begrüßte den Plan aber.
Karlheinz Gonschorek erkundigte sich, wie die genaue Baumaßnahme aussehe. Der Bürgermeister konnte nur sagen, dass der Pflegeplan 25 Betten vorsehe. Einen zweiten Plan gäbe es noch nicht. Lothar Scheit fragte an, ob man sich auf den Plan verlassen könne. Da die Nachbarn keine Einwände erhöben, würde der Bau des Parkplatzes wahrscheinlich genehmigt, klärte Werner Schmid auf. Der Plan der Altenwohnanlage stehe noch nicht fest. Generell begrüßte der Ortschaftsrat die Planung einer solchen.nach oben


Wunsch: Beleuchtung des Radweges nach Sigmaringen
Ein weiterer Punkt betraf die Straßenbeleuchtung an der alten Laizer Straße. Aus Sicherheitsgründen habe man beim Ausbau der Straße an einen Gehweg neben der Straße gedacht, gab Heinz Henselmann bekannt. Jetzt werde die schöne Allee zwischen Autohaus Kimmerle und der Straßenmeisterei viel genutzt, sei aber abends viel zu dunkel.
Werner Kirschbaum flocht ein, dass man dort ja nicht unbedingt Zeitung lesen brauche, aber auf jeden Fall Licht erforderlich sei. Er schlug vor, wenn dies kostengünstiger sei, eine Solaranlage aufzustellen. Auch Anita Maier bemängelte die Dunkelheit an der alten Laizer Straße, vor allen Dingen in der Winterzeit. Wolfgang Gerstner versprach sich über die Vor-und Nachteile einer Solaranlage zu informieren. nach oben


Lautsprecher für den Friedhof
SIGMARINGEN-LAIZ (SZ - mh 9.7.2002 ) - In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause stand unter anderem der Sachstandsbericht zur „Nothalde" auf dem Programm des Laizer Ortschaftsrates.
Bürgermeister Wolfgang Gerstner teilte mit, dass die Erschließung des Baugeländes, die er als damals vermeintlich „unendliche Geschichte" von seinem Vorgänger übernommen habe, nun rechtskräftig sei. Gerstner geht davon aus, dass in einem Jahr gebaut werden kann.
Da man, wie jeder Bürger bei Beerdigungen feststellen könne, dringend eine Lautsprecheranlage benötige, erklärte sich Ortsvorsteher Lothar Scheit in der jüngsten Ortschaftsratssitzung dazu bereit, das Geld, das für die Lautsprecheraniage in der Turn- und Festhalle vorgesehen war, erst einmal dafür zur Verfügung zu stellen. Alle Ortschaftsräte sprachen sich für eine einfach zu bedienende, kostengünstige Anlage, ein schnurloses Mikrofon und einen Lautsprecher, aus.
Lothar Scheit bemängelte, dass er in den nächsten Wochen vom Stadtkämmerer turnusgemäß aufgefordert wird, eine Mittelanforderungsliste zu erstellen. Tatsache sei, dass die Liste des vorigen Jahres nur in minimalen Punkten berücksichtigt wurde.
Man sprach jetzt alle Punkte noch einmal durch. Bürgermeister Wolfgang Gerstner hörte sich alles an und versprach, „am Ball zu bleiben". Ein Punkt ist zum Beispiel die Ausbesserungsarbeiten auf dem Gehweg bei der Brücke Römerstraße. Lothar Scheit zitierte Wilhelm Wiest, der vor Monaten von einer dringend nötigen Ausbesserung gesprochen hatte.
Dann sprach man von den geplanten neuen Gasanschlüssen. Im Moment bemühe man sich, erklärte Bürgermeister Wolfgang Gerstner, die Bedarfszahl zu ermitteln. Alle Laizer Bürger, die einen Gasanschluss haben sollten sich, falls sie noch nicht angeschrieben wurden, im Sigmaringer Rathaus melden. nach oben


Hausmeister
Bürgermeister Gerstner gab den Ortschaftsräten einen Einblick in Maßnahmen, die andernorts längst Realität seien. Nur hier sei zum Beispiel noch ein Hausmeister für ein Projekt eingesetzt. Dass sei unwirtschaftlich, erklärte Gerstner.
12 000 Quadratmeter Nutzungsfläche sind laut KGSt-Bericht der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung als Arbeitsfeld für eine Person gedacht. In Sigmaringen sei man bei einer Quadratmeterzahl von 9 000. Die Hausmeister seien keine Verkäufer von Getränkedosen oder Lehrerersatz, sondern qualifizierte Spezialisten, die an mehreren Orten schnell einsatzbereit sein müssten.
Auch die Reinigungskräfte, die derzeit 25 Prozent mehr Personal stellten, müssten sich in der nächsten Zeit darauf einstellen an mehreren Orten zu arbeiten. Als Alternative sähe er sonst nur, als Ersatz für städtische Angestellte auf fremdangestellte Gebäudereiniger zurückzugreifen. nach oben


Ortsbesichtigung auf dem Friedhof
Ortschaftsräte Anita Maier, K.-H.Gonschorek, OVScheit (Foto: mh) Sigmaringen-Laiz (von Monika Hermeling mh 23.03.02) Nach der Besichtigung und Beurteilung der möglichen Stellwände für eine Urnenwand auf dem Laizer Friedhof, beschloss der Ortschaftsrat einstimmig, den Stellplatz oberhalb der Kindergräber zu favorisieren. Bei der anschließenden Diskussion im Bürgersaal regten die Ortschaftsräte Werner Kirschbaum und Anita Maier an, eine Abordnung zu einer Besichtigungsfahrt an drei oder vier noch zu ermittelnden Orten zu schicken. 
Einig war man sich darüber, dass es zu keiner massiven Wand, sondern eher zu drei oder fünf Stelen kommen sollte. Der Standort soll, entgegen dem Wunsch der Stadtverwaltung, parallel zum Rasen und zu der Tujahecke sein. Es böte sich dort auch die Möglichkeit einer Erweiterung. nach oben

So ist es geworden: Fotos Oktober 2003Mittlere Stehlen (Foto: Kirschbaum)rechte und linke Stehlengruppe fehlt noch (Foto:Kirschbaum)



(von Monika Hermeling 23.03.02)  Bei einer Ortsbesichtigung des Ortschaftrates, der Turn und Festhalle in Laiz , berichtete die Hallenwartin Hildegard Kanal, von einem Loch in der Kellerwand durch dass bei starken Regenfällen oder Hochwasser, Wasser in den Keller gelangt. Es sei dringend erforderlich, dieses zu stopfen. 
OV Scheit, OR Kirschbaum im Duschraum (Foto: mh) Als man sich den dortigen Duschraum ansah, war allen klar, dass dieser den heutigen Standards nicht mehr entspricht. Hildegard Kanal berichtete, dass bisher auch bei keiner der Turngruppen der Wunsch aufgekommen sei dort zu duschen. Anita Maier war der Meinung, dass man wichtigere Sachen finanziell unterstützen solle. Werner Kirschbaum war der Ansicht, dass eine Teilsanierung nicht die Welt koste und, "Man das eine tun und das Andere nicht lassen brauche".

Hildegard Kanal regte den Kauf einer Abdeckung für den Hallenboden an. Immer wieder habe sie nach Festen tiefe Einschnitte in den Boden festgestellt. Es ergibt sich allerdings die Frage, wo man eine Abdeckung lagern könne. "Die Hallendecke bedarf einer Reinigung, da durch die Holzabdeckung schwarze Fetzen hervorlugen", wurde bei der Besichtigungstour festgestellt. Hildegart Kanal bemängelt, dass die Umgebung der Halle nach Festen schwer und 
nur mit weiterem Fachpersonal zu reinigen sei.In diesem Zusammenhang wurde auch der ehemalige Containerstellplatz vor der Festhalle besichtigt. Es stellte sich heraus, dass die Hauseigentümerin dem Ortsvorsteher die Erstellung eines Holzverschlages an der Hauswand zugesagt habe. Allerdings müsse sie diesen mit einer Tujahecke umkleiden, gab Lothar Scheit bekannt.

Auf dem Dachboden des Laizer Hägestalles (Foto: mh) Der Ortschaftsrat lobte den gut aufgeräumten Hägestall. Im Dachgeschoss lagern allerdings noch Sachen, die man vermutlich niemals mehr wird brauchen. 
Auch im Keller der Turn und Festhalle sieht es aufgeräumt aus. Allerdings müssen auch dort einige Gegenstände auf den Recyclinghof gebracht werden.nach oben



Wünsche und Anträge: Konrad Kienle fragte zum wiederholten Mal nach der dringend erforderlichen Lautsprecheranlage in der Turnhalle. Lothar Scheit wird sich verstärkt um die Angelegenheit bekümmern. Karl-Heinz Gonschorek erinnerte an die Busfahrt, die man zur Erkundung des Wartehäuschenbedarfs in der vorigen Sitzung angeregt hatte. Werner Kirschbaum fand es wichtig, einmal mit einem stadtbus um 7.30 Uhr mitzufahren. Die anderen lehnten es nicht ab, fanden den Vorschlag von Lothar Scheit, dass man dann nicht die Ruhe zu Gesprächen mit dem Fahrer und Standorterwägungen führen könne, vernünftig. Ein Termin wurde nicht beschlossen. Dieser steht aber für die Stadtputzete, der 13.April, fest. Karl- Heinz Gonschorek fragte, ob der Übungsplatz für den FC gerichtet würde. Es hieß, dass mittel dafür im Haushaltsplan veranschlagt seien. Ortsvorsteher Lothar Scheit macht darauf aufmerksam, dass von Schulen und Vereinen die Videos, die die Künstlerin Ursula Stock , anlässlich der Brunnenfertigstellung zur Verfügung stellte, ausgeliehen werden können. (von Monika Hermeling 23.03.02)nach oben


Namen für die Turnhalle: Bürger werden befragt: Wie soll das Kind denn heißen?
SIGMARINGEN-LAIZ (mh sz-23.02.2002) - Bei seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag beschloss der Ortschaftsrat mit zwei Gegenstimmen, derTurn-und Festhalle endlich einen Namen zu geben. Bruno Stehle senior hatte in einem Brief den Vorschlag „Donauhalle" oder „Donautalhalle" gemacht - was jedoch in dieser Runde keinen Anklang fand.
Bürgermeister Wolfgang Gerstner hatte zu einem schlichten Namen geraten, da die Halle auch nicht aufwändig sei. Ortschaftsrat Werner Kirschbaum war dafür, einen Gewann-Namen oder den eines verdienten Bürgers zu nehmen. Am Ende entschloss man sich, die Bürger durch einen öffentlichen Aufruf zu Rate zu ziehen.
Anita Maier und Heinz Henselmann fanden die Idee der Namensgebung nach der langen namenlosen Zeit „merkwürdig und unnötig". Konrad Kienle wies darauf hin, dass dem damaligen Bürgermeister, Paul Hen-selmann, der die Halle durchgeboxt habe, die Ehre gebühre.
Auch über den „Taufzeitpunkt" war man sich nicht einig. Dem einen pressierte es zum Gartenfest, die anderen wollten erst einen Jubiläumstermin errechnen und dazu die heimathistorischen Quellen überprüfen.nach oben
 
Urnenwand
(mh sz-23.02.2002) „Wollen wir auf dem Laizer Friedhof eine Urnenwand und welchen Standort soll sie bekommen?" Diese Frage stellte Ortsvorsteher Lothar Scheit dem Ortschaftsrat am Donnerstag auch. Nach einer einstimmigen Befürwortung des Antrags an den Stadtrat, betrachtete man den erstellten Plan. Dieser sieht die Wand in der Nähe der Einsegnungshalle vor. Scheit: „Dieser Standort ist von Vorteil, da er schon mit Platten belegt und dadurch gleich begehbar ist." Anita Maier hielt einen Platz neben dem ungeliebten „Wachturm" oder „Hochsitz" für angebrachter. Man entschloss sich, vor einer Entscheidung eine Besichtigungsfahrt zu ähnlichen Urnenwänden zu machen und auch noch vor Ort über den Stellplatz auf dem Friedhof zu beratennach oben
 
Lagerung der Kulissen und Gebäude "Hägestall"
(mh sz-23.02.2002) Auf der Tagesordnung des Ortschaftsrates stand zudem die künftige Nutzung der Bühne, des Dachgeschosses im Hägestall sowie der Keller der Turn-und Festhalle. Ortsvorsteher Scheit meinte, dass dort noch Kulissen von vor 30 Jahren lagern. Auch das „Bähnle" habe an dieser Stelle einen Schlummerplatz gefunden. Heinz Henselmann wies auf den schlechten Anstrich des Hägestalles hin. Dieser sei wenigstens seit 30 Jahren nicht mehr erneuert worden, so der Fachmann. Man beschloss die Entrümpelung von Keller und Dachboden und empfahl dem Gemeinderat, das Gebäude streichen zu lassen.nach oben
 
Baugebiet Ergat und Nothalde
(mh sz-23.02.2002) Dringend wolle man zudem nachfragen, was denn nun mit dem Ergat geschehe. Der Laizer Ortsvorsteher gab bekannt, dass es mit dem Bebauungsplan „Nothalde" insgesamt schlecht aussehe.nach oben
 
Hallenzeiten für Handball
(mh sz-23.02.2002) Karl-Heinz Gonschorek bemängelte am Donnerstag, dass die neu gegründeten Handballvereine auch Hallenzeiten in der neuen Halle benötigten. Scheit regte eine Aussprache mit eventuellem Tausch an, da zusätzliche Hallenzeiten von der Stadt nicht gezahlt würden.nach oben

 
Ortsdurchfahrt Debatte über den Schwerlastverkehr
SIGMARINGEN-LAIZ (mh SZv. 23.10.01) - Eine erregte Debatte entstand bei der Sitzung des Ortschaftsrates nach der Nachfrage von Heinz Henselmann. Der wollte nämlich wissen, wie es nun um den Schwerlastverkehr in der Ortsdurchfahrt bestellt sei.
Ortsvorsteher Lothar Scheit beschwor die Anwesenden, dass man Laiz, wegen der Anfahrten zu den Gewerbe-
betrieben, nicht für den Lastkraftwagenverkehr sperren könne.
Werner Kirschbaum gab zu bedenken, dass die Überlegungen im Zuge der Radweggestaltung geklärt würden. Anita Maier zeigte sich skeptisch. Sie befürchtet, „dass die Angelegenheit sang- und klanglos unter den Tisch fällt".
  Karl-Heinz Gonschorek fragte, ob auf dem Bolzplatz immer noch so viele Steine lägen. Scheit
fragte bei Konrad Kienle nach, ob dieser den Platz mit einer Walze bearbeiten könne - was zugesagt wurde. Rainer Bermann stellte zum Schluss die Frage, wie es mit der Räumpflicht bei Schnee aussehe. Einige Eigentümer hätten aufgrund ihrer Grundstücksgrößen erheblichen „Wintersport" in aller Frühezu leisten. Von dieser Pflicht könne man die Eigentümer nicht befreien, betonte der Ortsvorsteher. nach oben


Paulter Weg erhält neuen Namen
LAIZ (mh-sz v. 21-09-2001) - Erst besichtigt, dann beschlossen: Der Laizer Ortschaftsrat erwog während seiner Sitzung am Donnerstag, dem Paulter Weg einen neuen Namen zu geben. Immer wieder gibt es Probleme mit eben jenem Straßenstück

links: Ortschaftsrat Kirschbaum, mitte: Ordnungsamtsleiter Beck (Foto: Hermeling) .

So gelangen beispielsweise viele Zulieferer, die die Abzweigung in den unteren Paulter Weg verpasst haben, aus Ortsunkenntnis in die Sackgasse. Den großen Wagen bereitet es immer wieder Schwierigkeiten, zu wenden.
Ganz besonders gefährlich sei die Situation, wenn Notarzt und Rettungswagen einen Hilfsbedürftigen im Paulter Weg nicht finden konnten. Die unlogische Nummerierung der Häuser macht es auch für Paketdienste schwer, die richtige Lieferadresse zu finden. Ortsvorsteher Lothar Scheit ist dafür, den oberen Paulter Weg in "Am Großen Bühl" umzubenennen. Die Anwohner sollen befragt werden.

Nächstes Thema: Spielplatz am Mühlenweg. Einige Mütterkritisieren die fehlende Befplanzung dieses Areals, die ein Spielen gerade im Sommer unmöglich mache. Der Ortschaftsrat ist für die Anpflanzung von zwei Kastanienbäumen. 

Zudem bemägeln Laizer Bürger immer wieder, dass in der Römer Straße gelbe Säcke mit Hausmüll abgelegt werden. Auch auf dem städtischen Grund zur Halle lagert dieser Unrat. Markus Beck vom Sigmaringer Ordnungsamt versprach, die Hauseigentümer anzuschreiben.
Unter „Wünsche und Anträge" wurde die Einrichtung weiterer Bushäuschen gefordert. Ortsrat Henselmann bemerkte, dass die Stadt so stolz auf den Stadtbus sei, viele Haltestellen aber einem Provisorium glichen. nach oben


SIGMARINGEN-LAIZ (SZ v. 23.10.01mh) - Der Straßennahme „Oberer Paulter Weg" ist durch. Der Ortschaftsrat machte in seiner jüngsten Sitzung den Weg für die umstrittene Umbenennung frei.
Wichtiger Bestandteil des Beschlusses: Am Straßenschild sollen die Hausnummern angegeben werden, damit zum Beispiel Rettungsfahrzeuge und Ortsunkundige sich besser zurechtfinden. Bis zur letzten Sekunde, als David Stehle noch den Namen des alten Ge-schwanns „Hasengärtle" ins Spiel brachte, kämpfte Ortsvorsteher Lothar Scheit für die Namen „Am großen Bühl" oder „Am Bühl".

„Den Grundstückseigentümern steht es frei, die Hausnummern im Grundbuch ändern zu lassen. Der Passeintrag ist kostenfrei", so Scheit.nach oben



Zehn Jahre Erdgas in Laiz
(SZ v. 31. Aug. 2001  Red.: Ch. Wartenberg) - Seit nunmehr zehn Jahren sind die Laizer Haushalte an das umweltfreundliche Erdgasnetz angeschlossen. Das wird am Sonntag, 2. September, von 11 Uhr an, auf dem Rathausplatz in Laiz gebührend gefeiert.
Erdgas Für einen Erdgasanschluss spricht, dass Gas schadstoffarm und damit umweltfreundlich ist. Außerdem benötigt es keinen Lagerraum, der Ölkeller im Haus entfällt also. Moderne Heizungen bieten allen Komfort. Diese Vorzüge haben auch die Laizer erkannt, und so haben die Stadtwerke Sigmaringen als Versorgungsbetrieb in den vergangenen Jahren zahlreiche Anschlüsse gelegt. Inzwischen wird ein Drittel aller Häuser in Laiz mit Gas beheizt.
Jetzt gibt es also ein kleines Fest, bei dem die Laizer Musikanten für Stimmung sorgen werden und das Laizer Bachkhaus die Besucher mit Speis und Trank versorgt. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg, eine Malstraße und Spaß mit Jongleuren. Außerdem winken attraktive Preise beim Erdgas-Preisrätsel.
Das Ganze beginnt um 11 Uhr, und um 11.30 begrüßen dann die Laizer Musikanten die Gäste. Um 12.45 Uhr werden Bürgermeister Wolfgang Gerstner und Ortsvorsteher Lothar Scheit ein Grußwort sprechen. Den ganzen Tag über gibt es musikalische und spielerische Unterhaltung. Gegen 16 Uhr werden dann die Gewinner des Preisrätsels ermittelt und um 17 Uhr endet die Veranstaltung.
Wichtig ist, ab 2004 gelten neue Abgasnormen. Das bedeutet für viele Hausbesitzer, dass sie ihre Heizungen modernisieren müssen. Hier bieten drei namhafte Firmen als Vertreter bekannter Markenhersteller Informationen zur Erdgasheizung. Auch die Stadtwerke stehen zur Verfügung und ein Erdgasfahrzeug ist zu besichtigen.nach oben

Bunte Ballons, PC-Spiele und viele Infos
(SZ v. 3.8.2001 Red.: A. Schoener) „Es war ein kleiner Schritt in der geschichtlichen Entwicklung von Laiz, aber ein großer Schritt für die Stadtwerke Sigmaringen." Bürgermeister Wolfgang Gerstner zitierte gestern US-Raumfahrer Neu Armstrong, als er die Jubiläumsfeier zur zehnjährigen Anbindung des Ortsteils ans städtische Erdgasnetz eröffnete.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger hatten sich bei schönem Spätsommerwetter gern eingefunden auf dem Areal rund ums Laizer Rathaus. Informationsstände, eine große Kinderhüpfburg, das Erdgasmobil der Stadtwerke und ein Festzelt mit Biertischen verwandelte das Areal am Brunnen in eine informativ-vergnügliche Meile.
Neben Ortsvorsteher Lothar Scheit, seinem Kollegen Anton Fetscher aus Jungnau, zahlreichen Gemeinderäten und dem für Nürtingen zuständigen und in Laiz lebenden Grünen-Landtagsabgeordneten Winfried Kretschmann war auch Alt-Bürgermeister Reinhold Kühn nach dem sonntäglichen Gottesdienst mit von der Partie. Er hatte im Sommer 1991 gemeinsam mit Lothar Scheit die neue verlegte Erdgasleitung an der Laizer Hauptstraße feierlich in Betrieb genommen.
Zehn Jahre später sind's nunmehr rund 17 Kilometer Gasleitung und 270 Gebäude in Laiz , die mit dieser Energie versorgt werden - mehr als ein Drittel aller Häuser in diesem Ortsteil (Tendenz steigend).
Bernt Aßfalg, erster Beigeordneter der Stadt Sigmaringen und Leiter der Stadtwerke, hatte gestern eigens seinen Urlaub unterbrochen, um beim Erdgasfest dabei zu sein - Motivationsspritze für die fleißigen Mitarbeiter um Reinhold Stegemann und deutliches Bekenntnis für ein Tätigkeitsfeld, das in den vergangenen Jahren immer mehr Raum und Zeit eingenommen hat. Gerstner sprach nicht umsonst davon, „dass sich die Stadtwerke mit der Betreibung des Erdgasnetzes in den Dienst einer guten Sache stellen". Der Schultes dankte all jenen, „die seinerzeit diesen Schritt gewagt haben" - allen voran Alt-Bürgermeister Kühn und Ortsvorsteher Scheit.
Letzerer bezeichnete die Erdgas-Anbindung seines Ortsteils als eine „besondere Erfolgsgeschichte". Schließlich sei es gelungen, die Nachfrage zu befriedigen und möglichst vielen Bürgern das Naturprodukt Erdgas anzubieten.
Scheit zeigte sich jedoch verwundert, dass es Laizer gebe, „die tatsächlich seit zehn Jahren auf einen Gasanschluss warten" und wünschte sich eine entsprechende Versorgung aller Interessenten.
Wer vor oder nach den Grußworten Musik hören und ein Weißbier trinken wollte, hatte reichlich Gelegenheit dazu: Die Laizer Musikanten zeigten sich von ihrer schmissigen Seite, und der Narrenverein sorgte für Dennettle und Pommes. Auf diese Weise gestärkt, ließen sich die zahlreichen Informationen gut verdauen, die da rund um den Brunnen von den verschiedenen Marktpartnern und der Stadt Sigmaringen angeboten wurden.
Ein Computer-Programm der Stadtwerke machte beispielsweise deutlich, welche Gebäude in Laiz derzeit mit Erdgas versorgt werden und wo welche Leitungen liegen - digitale Voraussetzung für eine schnelle Hilfe im Notfall. Und wer sich derart schlau gemacht hatte, für den war das Erdgas-Preisausschreiben hinterher kein Problem mehr.nach oben



„Sorgenkind" Friedhof: Keine ausreichenden Liegeflächen
SIGMARINGEN (mh sz. v.13. Aug. 2001)  „Ein momentanes Sorgenkind" des Laizer Ortschaftsrates ist der Friedhof, so Ortsvorsteher Lothar Scheit. Obwohl die Fläche dem unkundigen Beobachter ausreichend erscheint, sind die Fachleute besorgt. Sie befürchten, auf Grund der unzureichenden Bodenverhältnisse und der 25-jährigen Liegezeit für die nächsten Jahre keine ausreichende Liegefläche zur Verfügung zu haben. Auch einige lange versprochene Gehwegausbesserungen lassen auf sich warten.
Der Laizer Friedhof ist an und für sich ein schöner Platz für eine letzte Ruhestätte. Allerdings machen eine tiefgründige, konservierende Lehmschicht im demnächst zu belegenden Teil, und Fels im hinteren Teil des Friedhofes eine Bestattung ganz unmöglich, so die städtischen Bediensteten. Bei einer Friedhofsbegehung mit dem Gemeinderat am 12. November 1998 kündigte Bürgermeister Wolfgang Gerstner eine mittelfristige Lösung des Problems an.
Die Auswertung des damaligen Besichtigungsausschusses ergab, dass Verkaufsverhandlungen mit den Besitzern der oberen Grundstücke geführt werden sollten. Damals war der Bürgermeister der Überzeugung, dass man diese kaufen müsse, solange man sie noch nicht brauche.
Auch die Ablagerung von Humus wurde bereits zu diesem Zeitpunkt zugesagt. Es wurde auch die Auffüllung des hinteren Geländes mit Erde erwogen, um weitere Beerdigungen zu ermöglichen. Auch die Prüfung von
Streifenfundamenten durch das städtische Stadtplanungsamt wurde empfohlen. Von diesen Dingen hat sich bisher nichts erfüllt.
Der Ortschaftsrat schlägt eine baldige Bedarfsprüfung und die anschließenden Verkaufsverhandlungen mit den Grundstückseignern der benachbarten Böden vor. Es sei auch an der Zeit, die Friedhofsbelegung „Kopf an Fuß" aufzugeben, so Scheit. Wie man immer wieder beobachten könne, sei eine Begehung der schon vorhandenen Gräber bei einer Neubelegung unausweichlich.
Die Abstände zwischen den Grabreihen ist zu eng. Auch seien, wie ältere Friedhofsbesucher klagen, die Gehplatten „kippelig". Wie man bei jüngeren Grabreihen sehen könne, böte eine Grabreihe „Kopf an Kopf" mehr Platz. Lothar Scheit ist zufrieden, dass der obere Eingang des Friedhofs durch das Tor sich bewährt hat.nach oben


Brücke Römerstraße: Der Ortsvorsteher äußerte sich besorgt darüber, dass an der dringend erforderlichen Verbesserung des Gehweges an der Brücke „Römerstraße" nicht gearbeitet wurde. Man frage sich unwillkürlich, ob es erst zu einem Unfall kommen müsse.
(21.02.2002) Nachdem für die Brückensanierung auf der Römerstraße das erforderliche Geld in den Etat eingestellt worden ist, ergibt sich der kurzzeitige und dringende Wunsch, den Randstein schnellstens zu reparieren. Der Ortschaftsrat beschloss, dieses Thema noch einmal im Gemeinderat behandeln zu lassen.


Sanierung 21.08.2004Brücke in Laiz wird saniert

SIGMARINGEN-LAIZ (gpd SZ v.20.09.2002) - Die Brücke in der Römerstraße über die L 277 und die Bahnlinie wird saniert. Hierzu wurden die Ingenieurleistungen an das Sigmaringer Büro Fritz Kovacic vergeben. Zwar hatte ein Büro aus Bingen einen billigeren Honorarvorschlag gemacht, doch die Gemeinderäte stimmten bei neun Gegenstimmen und drei Enthaltungen dem Vorschlag von MdL ErnstBehringer (CDU) zu, den Auftrag an ein heimisches Büro zu vergeben.

Die Bauarbeiten sind im Gange. Foto vom 21. Aug. 2004
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Brücke Römerstr. am 12.09.2004

Pünktlich zum Schulbeginn am 13.09.04

ist die Brücke wieder befahrbar.nach oben

(Stadtspiegel 2. Dez. 2004) Innerhalb fünf Monaten wurde die im Jahr 1969 erbaute Brücke Römerstraße über der L 277 und der Bahnlinie gründlegend saniert. Die Sanierung der Brücke verursachte Kosten in Höhe von rund 350.000 Euro.
So wurden der Fahrbahnbelag, die Brückengeländer, die Bordsteine, der schadhafte Beton sowie Entwässerungs- und Gasleitungen termingerecht erneuert.
Die Beschichtung des Gehweges kann (aufgrund der derzeitigen Außentemperaturen) erst im kommenden Jahr aufgebracht werden.



Brunnengasse: Traurig blicken die Laizer auch auf das gewünschte Brunnenprojekt, für das die Bürger sich so stark einsetzten. Das damals durch ein Dorffest erarbeitete Geld steht noch zur Verfügung. Bürgermeister Wolfgang Gerstner spricht sich offenbar gegen einen zweiten Brunnen aus, da die Unterhaltsversorgung mit keimfreiem Wasser, die die Stadt finanzieren soll, vielleicht nicht tragbar sei, so die Vermutung des Ortschaftsrates.

Neuem Brunnen zugestimmt
SIGMARINGEN-LAIZ (mh SZ v. 20. Juni 2001) - Der Ortschaftsrat Laiz hat einem werteren Brunnen in der Gemeinde zugestimmt.
Schon im Jahr 1994 hatte man einheimische Künstler gebeten, ein Brunnenmodell für den Platz an der Brunnengasse zu gestalten. Dr. Roland Hauser stellte dem Ortschaftsrat sein Modell noch einmal vor. Das Material ist Tuffstein. Aus diesem sind, auf einer Fläche von 2,70 mal 1,80 Meter kompakte Brunnenmodell nebeneinanderliegende kleine Kästchen gebildet. Sie sind ander einen Seite etwa 60 Zentimeter, an der höheren siebzig Zentimeter hoch. An der höheren Seite ist eine Art Springbrunnen installiert, der das Quellwasser über die Konstuktion laufen lässt.
Als Wasserspiel für die Kinder sei es ursprünglich geplant gewesen, erläuterte Hauser. Ortsvorsteher Lothar Scheit ließ die Ortschaftsräte abstimmen, ob sie generell einem Brunnen zustimmen. Nachdem dies der Fall war - nur Rainer Bermann stellte die Frage wofür man denn noch einen Brunnen angesichts der Parkplatznot am Rathaus brauche - ging man in die Details. Es wurde von Heinz Henselmann gefragt, warum man nicht den Brunnen bei der Schule abbauen und ihn an der Brunnengasse aufstelle. Die Frage ging im allgemeinen Gespräch unter.
Obwohl der Ortsvorsteher das vorgestellte Modell von Hauser favorisiert, kann er sich auch einen einfachen Brunnentrog vorstellen. Bedenken wegen der Gefährlichkeit begegnete man mit der Feststellung, dass im Trog ein Durchfallgitter angebracht werden müsse.
Dieses einfache Brunnenmodell sei schon finanziert, gab Scheit bekannt. Als schöner wurde das Modell von Hauser empfunden. Gerade an heißen Tagen bekäme man die Kinder so vom tieferen Rathausbrunnen weg. Es sei auch denkbar, noch einmal ein Dorffest zu veranstalten, erklärte Scheit. Mit dem Erlös würden die Kosten größtenteils gedeckt. Anrta Maier stimmte dem zu.
Werner Kirschbaum machte sich Sorgen, wo das Wasserspiel auf dem Platz steht. Man regte an, einen Plan zu erstellen und am Modell zu erproben, wo der Stellplatz am schönsten sei. Heinz Henselmann ließ sich die Konstruktion noch einmal ganz genau beschreiben. An heißen Tagen soll die Stelle eine Erquickung für die Kinder und Wanderer sein, so der Künstler. Man könne sich seine Schuhe und Strümpfe abstreifen und nach Herzenslust im Wasser plantschen. Es bedürfe auch keiner großen Kosten das Wasserspiel in Gang zu halten.
David Stehle findet die Idee einer Milchmädchenfigur, die Wasseraus einem Eimer schüttet, an dieser Stelle des ehemaligen Milchhäuschens immer noch gut. Heinz Henselmann fand daran auch Gefallen und feilte den Gedanken noch etwas aus. Einige Anwohner sind von einem Brunnen weniger begeistert. Sie scheuen das ständige Wassergeplätscher bei Tag und Nacht und wollen keine Wasserfontänen die von den spielenden Kindern womöglich ins Haus geleitet werden könnten. Dem entgegneten Anita Maier und Werner Kirschbaum, dass das Wasserspiel zur Nacht abgestellt werden könne. Auch sei der Leitungsdruck nicht ausreichend, um Laiz unter Wasser zu setzen.
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