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aus den
Jahren 2004 bis 2006
Baugebiet
"Laizer Ergat" SZ v. 29. Dezember 2006 
Karte
von 1788 zeigt Laiz 
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Bei der Darstellung
von Laiz überrascht der unbekannte Zeichner mit erstaunlichen Details.
So fällt zum Beispiel die auf vier Kalksteinpfeilern ruhende Holzbrücke
über die Donau ins Auge, die im Rahmen der Straßenbaumaßnahme
hergestellt und am 22. April 1945 in die Luft gesprengt wurde. Unterhalb
der Brücke ist vermutlich die ehemalige Laizer Mühle eingezeichnet.
Überproportional groß erscheint die Pfarrkirche, mit deren
Hervorhebung wohl auf ihre Bedeutung als Wallfahrtskirche hingewiesen
werden sollte. Lediglich angedeutet als Anbau an die Kirche ist dagegen
das Konventsgebäude des Laizer Klosters, in dem bis zur Aufhebung
durch Kaiser Joseph II. 1782 Nonnen nach der Regel des Dritten Ordens
des Heiligen Franziskus lebten. Auf dem Bildausschnitt sind zwei weitere
Frauenklöster zu sehen: Das Augustinerinnenkloster Inzigkofen und
das 1782 ebenfalls aufgehobene Franziskanerinnenkloster Gorheim.
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Staatsarchiv
Karte von 1788 zeigt Laiz
SIGMARINGEN-LAIZ (sz v. 7.4.06) - Laiz wird zwar erstmals 1231 urkundlich
genannt. Ansichten dieses bedeutenden Ortes an einem Donauübergang
sind allerdings erst aus sehr viel späterer Zeit überliefert.
Max Schefold führt in seinem Standardwerk Hohenzollern in alten
Ansichten" eine kolorierte Lithographie und ein Aquarell aus der Mitte
des 19. Jahrhunderts als älteste Darstellungen an. Doch bereits um
1788 wurde Laiz auf einer Karte abgebildet, die sich heute im Staatsarchiv
Sigmaringen befindet. Denn auf der 133 auf 57 Zentimeter großen Karte,
die im Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Straße von Ebingen nach
Meßkirch gefertigt wurde, sind die Orte - wie damals allgemein üblich
- liebevoll als Ansichten mit den ortsbildprägenden Gebäuden eingezeichnet.
Oberhalb des Klosters Inzigkofen ist der Nickhof zu erkennen. Zwischen Laiz
und Sigmaringen am unteren Rand des Kartenausschnittes ist eine heute nicht
mehr existierende Kapelle abgebildet, die nur noch in dem Flurnamen "Käppeleswiesen"
gegenwärtig ist. Rechts davon deutet ein Schwert wohl auf die Richtstätte
der Grafschaft Sigmaringen hin, die sich allerdings nicht hier, sondern
auf dem Galgenbühl, heute Auf der Steig genannt, befand. Seit vergangener
Woche bereichert diese frühe Ortsansicht von Laiz das Internetangebot
des Staatsarchivs Sigmaringen. Im Rahmen der Reihe "Historische Ortsansichten
im Staatsarchiv Sigmaringen" ist sie unter der Adresse http://www.landesarchiv-bw.de/stas
in der Rubrik "Aktuelles" zu finden. |
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Aus
der Sitzung vom 12. Januar 2006 
Aus
der Sitzung vom 10. November 2005 
Aus
der Sitzung vom 09. Juni 2005 
Sportplatz
in Laiz: FC fragt an und Sitzung vom 28.04.2005 
775
Jahre Laiz 
Ortschaftsratssitzung
vom 17. März 2005 
Ortschaftsratssitzung
vom 22. Februar 2005 
Ortschaftsratssitzung
vom 13. Januar 2005 
Ortschaftsratssitzung
vom Dezember
2004 
Ortschaftsratssitzung
vom 09.Nov. 2004 
Ortschaftsratssitzung
vom 21.Okt. 2004 
Kirschbaum
neuer Ortsvorsteher
Parken
in der Römerstraße
Parkverbot
soll Situation für die Anwohner entschärfen
SIGMARINGEN-LAIZ (sgr-20. Aug. 2004) - Ruhig und breit
ist die Laizer Römerstraße eigentlich nur während der Ferien.
Mit Beginn des Schuljahres brechen wieder andere Zeiten an. Die Parksituation
auf eben dieser Straße war in der letzten Sitzung des Laizer Ortschaftsrates
unter Leitung des langjährigen Ortsvorstehers Lothar Scheit erneut
Thema.
So ist vorgesehen, auf der Römerstraße zwischen Eisele-Siedlung-
und Borrenstraße, also gegenüber der Modefachschule, ein Parkverbot
zu installieren, um die Situation in diesem Bereich zu entschärfen.
Wie bekannt, parken auch Schüler der Modefachschule während der
Schulzeit entlang der Laizer Römer-
straße, obwohl die Schule über einen eigenen Parkplatz verfügt,
den sie laut Bauordnung auch haben muss. Doch dieser ist für die Schüler
kostenpflichtig, seit der Eigner dort eine Schranke errichtete, die nur
mit entsprechender Magnetkarte geöffnet werden kann.
Dass der Erbauer Parkgebühren von den Schülern verlange, sei bei
Errichtung der Schranke nicht rübergekommen, monierte Ortschaftsrat
Rainer Bermann, der in der unklaren Auskunft über den Zweck der Schranke
bei Bauantrag den Ortschaftsrat irre geführt sieht.
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Seit
Errichtung der Absperrung parken die Schüler außerhalb des Schulgeländes,
was immer wieder zu Beschwerden, sowie zu gefährlichen Verkehrssituationen
führte, hieß es im
Ortschaftsrat. Auch der Müllcontainer stand früher auf dem Gelände
der Schule, war zu hören, aber seit dem Schrankenbau stehe das Gefäß
auf der Straße, so dass es bei der Leerung zu zusätzlichen Verkehrsbehinderungen
komme.
Bei einem Parkverbot gegenüber der Modefachschule sah Ortschaftsrä-tin
Anita Maier eine Verlagerung des Problems in die Seitenstraßen, die
beispielsweise der Müllwagen nicht mehr passieren kann, wenn diese
zugeparkt seien. Und wenn gegenüber der Borrenstraßen-Ausfahrt
auf der Römerstraße in Richtung Ergat geparkt werde, käme
jetzt schon ein Autofahrer nicht ohne Komplikationen auf die Römerstraße.
Bürgermeister Wolf gang Gerstner pflichtete den Ortschaftsräten
bei, doch die Sicherheit in der Römerstraße werde mit einem Parkverbot
vergrößert. Der Verwaltungschef schlug vor, festzustellen, wie
viele Autos den Schülern gehören, um dann mit dem Schulleiter
zu reden. Auch habe er. Gerstner, Zusicherungen, wonach die Schule nach
weiteren Stellplätzen suche. Es wird sich also was tun.",
sagte der Bürgermeister. Außerdem werden - so oder so - Parkplätze
gegenüber der Modefachschule wegfallen, da der dortige Grundstückseigentümer
Garagen baut. Das hat wiederum zur Folge, dass die Einfahrten freigehalten
werden müssen.  |
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Ortschaftsratssitzung
im Juli 2004 - Prioritätenliste 2005 (Fotos: Susanne Grimm)
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Friedhofspflege
mangelhaft
SIGMARINGEN-LAIZ (sgr - 26. Juli 2004) - In der jüngsten
Ortschaftsratsitzung waren die Arbeitsqualität der Dienstleister, die
mit der Pflege des Friedhofs beauftragt sind und die Verlegung der Urnengräber
auf das neue Urnenfeld Thema. Es war zudem die letzte Sitzung unter Lothar
Scheit als Laizer Ortsvorsteher.
Bei der Besichtigung des Laizer Friedhofs wies Ortsvorsteher Lothar Scheit
Sigma-ringens Bürgermeister Wolfgang Gerstner auf die unzulängliche
Pflege des Laizer Friedhofs durch die beauftragten Dienstleistungsbetriebe
hin. Die eine Firma sei damit beauftragt, zu mähen, die andere, die
Hecken zu pflegen. Beide Arbeitsleistungen führen immer wieder zu Beanstandungen,
so Lothar Scheit. Zum einen stünden Gras und Unkräuter oft sehr
hoch, und wenn dann gemäht würde, bliebe der Schnitt liegen, auch
würde um Hindernisse zu großzügig herum gemäht.
Zum anderen ließe die Heckenpflege zu wünschen übrig, so
Lothar Scheit. Zwischen den Heckenpflanzen wachse das Gras so hoch, dass
es über die Heckenoberkante hinausstehe. Wer nun für das Gras
zwischen den Heckenpflanzen zuständig sei - der Hecken- oder der Rasenpfleger-blieb
offen.
Des weiteren bemängelte Noch-Ortsvorsteher Lothar Scheit einen Zaun
des Friedhofs, der schepps und krumm" seiner Befestigung harre.
Die Ratsmitglieder besichtigten bei der Begehung auch das neue Urnenfeld,
auf das die schon in der Urnen Bestatteten umgebettet werden sollen. Friedhofsachbearbeiter
Bernd Marofke erhielt den Auftrag, sich mit den Angehörigen in Verbindung
zu setzen, um sie überdie geplante Verlegung, die freiwillig und kostenfrei
sei, zu informieren. |
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Biogasanlage
besichtigt
SIGMARINGEN-LAIZ (sgr) - Vor der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates
besichtigten die Laizer Räte und Ortsvorsteher Lothar Scheit das Areal
des Christelhofes, auf dem der Besitzer die Erweiterung seiner Biogasanlage
beantragt hat. Bürgermeister Wolfgang Gerstner begleitete das Gremium
zum Hof, um die vorhandene Anlage in Augenschein zu nehmen.
Der Betreibefxies Christelhofes, Bioland-wirt Bruno Stehle, hatte den Antrag
auf den Neubau eines zusätzlichen, größeren Fermenters gestellt,
um den Energie-Ertrag und die Lagerzeit des Gas erzeugenden Gemisches aus
Rinder- und Pferde-Dung, Silage und Maismehl zu optimieren.
Das Biogas entsteht durch kontrollierte, anaerobe, bakterielle Vergärung,
das heißt, ohne Luftzufuhr zersetzen bestimmte Mikroorganismen temperaturkontrolliert
das organische Material. Das so entstandene Gas hat einen hohen Energiewert
und lässt sich für Wärme-und Stromerzeugung nutzen. Die Energieerzeugung
ist zudem luftneutral und trägt nicht, zum Treibhauseffekt bei. Nicht
zuletzt entsteht aus dem zersetzten Material ein hochwertiger Dünger,
der nicht zur Überdüngung der Felder beiträgt, wie Stehle
erläuterte. Mit der erzeugten Energie heizt Stehle die Gebäudes
eines Besitzes und trocknet damit das Getreide. Der geplante, neue Behälter
würde nach der Fertigstellung nur wenig aus dem Erdboden herausschauen,
auch soll das Gelände nach Abschluss der Bauarbeiten mit heimischen
Gehölzen wieder begrünt werden.
Der Ortschaftsrat, Ortsvorsteher Scheit und Bürgermeister Gerstner
machten sich ein Bild vom Areal und dem vorhandenen Gebäude der Biogasanlage,
wobei der Besitzer Stehle für Fragen zur Verfügung stand. In der
anschließenden Sitzung im Rathaus ging es bei diesem Thema nur noch
darum, mit welchem Aufwand und Beteiligung die vorhandenen Zufahrtsstraßen
zum Christelhof in Stand gesetzt werden sollen. Durch den zur Zeit hohen
Lastwagen-Verkehr über die Friedhofstraße zum Hof befinden sich
die Zufahrten in miserablem Zustand, wie die Räte feststellten.  |
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Prioritätenliste2005
Wunsch nach Jugendraum steht oben
SIGMARINGEN-LAIZ - 26. Juli 2004 (Susanne Grimm SZ)
Auf ihrer mit 13 Punkten recht umfangreichen Wunschliste" hatten
die Laizer Ortschaftsräte die Realisierung eines Jugendraumes an die
erste Stelle gesetzt. Welches Projekt im nächsten Jahr umgesetzt werden
wird, entscheidet der Sigmaringer Gemeinderat.
Nach dem Jugendraum folgt auf der Prioritätenliste der Adlerplatz",
der dem Wunsch des Gremiums entsprechend, ohne großen Aufwand solange
als Parkplatz hergerichtet werden soll, bis sich ein Investor gefunden hat.
Das Aufbringen einer Schwarzdecke auf dem Radweg rechts der Donau rutschte
auf der Liste auf Platz drei, da dieser Weg nicht nur Radfahrern dienlich
sei, sondern auch den Skatern, die in Ermangelung einer Übungsanlage
diesen Weg nutzen könnten, da man hier wenigstens eine Strecke fahren
kann. An vierter Stelle steht, wie schon im vergangenen Jahr, die dringend
notwendige Sanierung der Litschenbergstraße samt Kanal, gefolgt von
einer neuen Lautsprecheranlage für die Turn und Festhalle.
Neu hineingenommen in die Laizer Prioritätenliste wurde die Ermittlung
des Sanierungsbedarfs der Turn-und Festhalle. Weiter steht die Abgrenzung
eines Radweges in der Hauptstraße von der Donau bis zur Markungsgrenze
Sigmaringen auf Rang sieben der Prioritätenliste, ge-
folgt von Feldwegernstandsetzung und Beleuchtung am Rad- und Fußgängerweg
Alte Laizer Straße. |
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Die
fertig gestellte Brunnengasse sollte zur Abrundung noch eine Skulptur bekommen,
und auch Begrüßungs- und Informationstafeln sollten angeschafft
werden. Als Prüf- und Merkposten hat der Ortschaftsrat die Verbesserung
eines Trainingsplatzes neu auf die Liste genommen, ebenso einen Prüfantrag
für einen eventuellen Kinderspielplatz in der Ablachstraße.
Doch damit nicht genug: Der Ortschaftsrat kam dem Anliegen eines Bewohners
der neuen Straße in der Nothalde entgegen und benannte die Straße
- entgegen dem Beschluss des Ortschaftsrates aus der vorangegangen Sitzung
nun mit einem eigenen Namen. Die zuerst der Nothaldenstraße zugeschlagene
neue Straße wird künftig Hessestraße" heißen.
Wie berichtet, kämen bei der neuen Straße - im Baugebietsplan
noch Planstraße B genannt - nur zwei weitere Häuser dazu, weshalb
man dieses Stück der Nothaldenstraße zurechnen sollte, zumal
der bisherige, einzige Bewohner der Planstraße B adressenmäßig
der Nothaldenstraße zugeordnet ist.
Besagter Anwohner bat nun das Gremium, der neuen Straße einen eigenen
Namen zu geben, da Besucher durch den Hausnummernanhang (mehrmals vergebene
Hausnummern erhalten einen Anhang, was auch bei den künftigen Neubauten
erforderlich wäre) Schwierigkeiten hätten, die richtige Adresse
zu finden. |
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Ort
für die Jugend gesucht
SIGMARINGEN-LAIZ (sgr) - Bürgermeister Wolf gang Gerstner gab einen
Überblick über den Sachstand zum Thema Jugendraum". Um sich
in das Programm Räume schaffen für die Jugend" einzuklinken
und einen Zuschuss zu beantragen, muss die Stadt ein pädagogisches
Konzept vorlegen, wie die Jugend begleitet werden soll.
Einfach nur Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, das ginge nicht
- so Bürgermeister Wolfgang Gerstner. Zu den räumlichen Optionen
zählte ein Heizkeller in der Laizer Hauptschule, der mit eigenen Eingang
und Sanitäranlagen Kosten von rund 37 500 Euro verursachen würde.
Auch fürchtete der Bürgermeister, die Geräuschbelastung würde
zu Konflikten mit der Umgebung führen.
Eine Hütte im Ergat habe man aus Sicherheits- und Entfernungsgründen
verworfen, erklärte das Sigmaringer Stadt-
oberhaupt weiter. So habe man nach fertigen Elementen gesucht und einen
Pavillon mit der nötigen Grundausstattung gefunden. Auch ein Container
wäre denkbar, doch viel billiger sei der auch nicht, von der Optik
ganz zu schweigen. Wir wollen unser Jugend helfen und wir wollen eine
saubere Lösung", so Gerstner, der sich an die der Sitzung beiwohnenden
Jugendlichen wandte Dazu brauchen wir Euch." Man wolle sich gemeinsam
Gedanken machen, wie trotz der Finanzsituation eine tragbare Lösung
zustandekommt..
Hier gab man allen Anwesenden mit auf den Weg, nach eventuellen Pavillonstandorten
Ausschau zu hatten, die sicher sein und nicht zu weit weg liegen sollen.
Der Ortschaftsrat stellte die Schaffung des Jugendraumes ganz oben auf die
Prioritätenliste der Finanzmittel-Bedarfsanmeldung, die der Stadtverwaltung
übergeben wird.  |
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Bauland
besichtigt
Laiz
hat endlich wieder einige baureife Grundstücke vorzuweisen
SIGMARINGEN-LAIZ (sgr 6.7.04 SZ) - Die jüngste
Sitzung des Ortschaftsrates in Laiz begann mit einer Besichtigung der Baugebiete
Nothalde" und Hanfgarten". Das Gremium wollte sich
über den aktuellen Stand der Erschließungsmaßnahmen informieren,
begleitet von Stadtbaumeister Thomas Exler und David Stehle vom Baurechtsamt.
Mit den zwei jeweils zehn Bauplätze umfassenden Baugebieten Nothalde"
und Hanfgarten" verfügt die Ortschaft Laiz nun wieder
über 20 baureife Grundstücke, die damit eine mehr als dringlich
empfundene Bedarfslücke schlössen. Seit rund zehn Jahren konnte
die Ortschaft Laiz keinen Baugrund mehr anbieten - was umso schmerzlicher
war, da viele bauwillige Laizer deshalb nach Inzigkofen abwanderten, verdeutlichte
Ulrich Bantle, Verwaltungsbeamter des Rathauses Laiz, die Situation.
Im neuen Baugebiet Nothalde" erläuterte Stadtbaumeister
Thomas Exler den dortigen Straßenbelagsaufbau. Die örtliche,
extrem feinkörnige Bodenstruktur machte die Einlage eines Flieses erforderlich,
der den feinen Untergrund von gröberen Straßenunterbau trennt.
Damit werde eine deutlich höhere Frostsicherheit erreicht und eine
größere Stabilität erzielt, so
der Fachmann von der Sigmaringer Stadtverwaltung.
Auch im Baugebiet Hanfgarten" überzeugte sich der Laizer
Ortschaftsrat vom sichtbaren Fortschritt der Bauarbeiten. Von den vorhandenen
Bauplatzen gäbe es bei vieren schon Notar-Termine und für weitere
zwei Grundstücke Interessenten, so Ortsvorsteher Lothar Scheit. Er
unterstrich damit den eindeutig vorhandenen Bedarf an Baugrund in der Ortschaft
Laiz. Die durchschnittliche Größe der vorhandenen Grundstücke,
so war zu erfahren, liege bei rund 700 Quadratmetern. Im Hanfgarten"
sollen innerhalb der nächsten Wochen die dort stehende, alte Scheune
samt der beiden Silos abgerissen werden.
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Im Anschluss an die
öffentliche Sitzung lud Ortsvorsteher Lothar Scheit den einzigen,
neu gewählten Ortschaftsrat, Karl Sprissler, zum nichtöffentlichen
Teil ein, in dem das Gremium über einen neuen Ortsvorsitzenden beraten
wollte. Der steht nämlich noch nicht fest. Lothar Scheit hatte bei
den letzten Kommunalwahlen nicht mehr für diesen Posten kandidiert
und verlässt nun in wenigen Wochen nach 24 Jahren Dienstzeit den
Chefsessel im Laizer Rathaus. Den tauscht er mit einem Sitz im Kreisrat,
um den er sich, in der irrigen Meinung, nicht gewählt zu werden,
beworben hatte. Über weitere Punkte der öffentlichen Ratssitzung
wird die Schwäbische Zeitung" noch berichten.

Stadtbaumeister Thomas
Exler (Zweiter von links) mit dem Hanfgarten"-Plan neben dem
Laizer Ortsvorsitzenden Lothar Scheit, die vor der jüngsten Ratssitzung
eine Ortsbesichtigung vornahmen - linksauf dem Foto Verwaltungsbeamter
Ulrich Bantle, Gemeinderat Werner Kirschbaum (Mitte)und Ortschaftsrat
Karlheinz Gonschorek. Foto: Susanne Grimm 
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Ortschaftsratswahl
am 13. Juni 2004 - Wahlergebnis
Neuer
Straßennamen festgelegt: "Im Hanfgarten"
SIGMARINGEN-LAIZ
-(SZ 24.03.2004 Stan Müller) Der Laizer Ortsvorsteher
Lothar Scheit hatte die Bevölkerung in einer Ortschaftsratssitzung
am 29. Januar um Vorschläge für einen neuen Straßennamen
für das Neubaugebiet Bahnstraße/Kirchgasse gebeten. In der jüngsten
Sitzung präsentierte Scheit nun die Vorschläge zur Abstimmung
im Ortschaftsgremium.
Die Planstraße A, die die Bahnstraße mit dem Neubaugebiet verbinden
soll, trägt nun den Namen Im Hanfgarten". Der Name ist aus
alten Urkunden bis zum Jahr 1908 zurückzuführen. Damals
tauchte diese als Gewandname dieses Baugebietes im Katasterauszug auf. Das
Bauamt hatte auf Bitten des Ortschaftsrates in alten Unterlagen nach einem
passenden Namen gesucht und ist beim Vermessungsamt Bad Saulgau fündig
geworden. In besagter Urkunde bezeichnete mati die Parzelle 245/1 und 246/3
" unter diesem Gewannnamen.
Wenn möglich, sollte man bei traditionellen Namen bleiben",
erklärte Lothar Scheit bei einer Ortsbesichtigung gegenüber der
Schwäbischen Zeitung".
Der Ursprung ist aus dem Namen selber herzuleiten. Früher haben die
Bauern in diesem Bereich Hanf angebaut, um daraus Stoffe, Seile oder andere
Haushaltsmittel herzustellen. Insgesamt wurden im Ortschaftsrat vier Namen
zur Abstimmung gegeben. Die anderen Versionen wie Im Obstgarten",
Rebholz-Straße" oder Professor Henselmann-Weg"
wurden verworfen - oder für andere Baugebiete abgelegt.
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Erschließung
Ende April
Die Erschließung des Baugebietes Im Hanfgarten" soll Ende
April beginnen. Die Ausschreibungen für diese Arbeiten laufen noch
bis zum 14. April, so dass kurz darauf mit den Baumaßnahmen an der
Straße begonnen werden kann.
Langsam wird dort die Zeit eng,
weil bereit zwei der neun neuen Bauplätze verkauft und die Bauanträge
genehmigt worden sind. Diese können jedoch erst nach Ende der Erschließungsmaßnahmen
mit dem Bau von Einfamilienhäusern beginnen.
Deshalb wird die Bahnstraße bis zur Straße Im Hanfgarten"
von Ende April für etwa zwei Wochen gesperrt. Für Fragen, die
diese Baurnäßhahme aufwirft, wird die Bürgerversammlung
am 5. April, um 19 Uhr, im Bürgersaal für die betroffenen Straßen
als Podium dienen.
Die Sperrung ist notwendig, weil die Wasser- und Abwasseranschlüsse
für das Neubaugebiet von der Hauptstraße aus neu verlegt werden
müssen. Die Anwohner werden zu dieser Versammlung noch direkt von der
Stadtverwaltung eingeladen. |
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neuer
Straßennamen: Obstgarten ?
Wer
würde nicht gerne im Obstgarten" wohnen?
SIGMARINGEN-LAIZ (mh sz 2.2.04) - Im Obstgarten"
lautete der von Ortsvorsteher Lothar Scheit und Ortschaftsrat Werner Kirschbaum
in der jüngsten Ortschaftsratssitzung vorgebrachten Vorschlag, den
Planweg und die Planstrasse Ades neu zu erschließenden Baugeländes
an der Laizer Haupt/Bahnhofstraße, zu benennen. Auch die Zuhörer
begrüßten den Vorschlag, denn in diesem schönen Winkel standen
vor nicht allzu langer Zeit noch viele Obstbäume.
Die Ortschaftsräte kamen zu keinem abschließenden Ergebnis, denn
wie David Stehle vermutet, hatte dass Gewann früher einen anderen Namen,
und dieser sei zu favorisieren. In der nächsten Zeit werden die Verantwortlichen
Pläne wälzen. Erst dann wird nach einer erneuten Beratung entschieden,
wie der Name lauten soll. Verkaufsträchtig und . eine gute Adresse
ist Obstgarten" allemal, waren sich die Zuhörer nach der
Sitzung einig. Wie sie in der Ortschaftsratssitzung erfuhren, wird das Gelände
erst im August erschlossen. Das Neubaugebiet Nothalde muss noch bis zum
Oktober warten. |
Nachdem
bei der jüngsten Hauptversammlung des Albvereins Laiz zum wiederholten
Mal Jugendliche in das Rathaus eindrangen und die Mäntel an der Garderobe
auf Wertgegenstände untersuchten, wird die Schließanlage installiert.
Über eine Gegensprechanlage kann vom Saal aus kontrolliert werden,
wer das Haus betritt. Die 341 Euro wurden bereits vom Bürgermeister
Wolfgang Gerstner befürwortet.
Unter dem Tagesordnungspunkt
Wünsche und Anträge" wurde festgestellt, dass in
der Laizer Turn- und Festhalle der Geräteraum abgetrennt"
wird. Ortschaftsrat Karl-Heinz Gonschorek bemängelte, dass, ohne
den Turnverein zu informieren, eine Geräteprüfung vorgenommen
worden sei. Er erkundigte sich ebenfalls danach, wann die Bushaltestelle
Kel-tenstrasse denn nun realisiert wird.
Ortschaftsrat Werner Kirschbaum hatte bei einem Gang durch Laiz festgestellt,
dass auf dem Weg vom Stehlehof zum Ergat zwei Straßenlaternen kippen".
Er bemerkte ebenfalls, dass einige Kanaldeckel abgesenkt werden müssen.
Rainer Behrmann erkundigte sich zum Schluss, ob der Belag im Kirch-gässle
denn nun gerichtet sei.
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Bauausschuss
- Erschließung der Bahnstraße Mai 2004
| SIGMARINGEN-LAIZ
(gpd SZ v. 16.01.2004) - Unter
der Rubrik Sonstiges" fragte Lothar Scheit, Ortsvorsteher von
Laiz, an, bis wann denn mit der Erschließung des neuen Baugebietes
Hauptstraße/ Bahnstraße" in Laiz zu rechnen sei.
Stadtbaumeister Thomas Exler antwortete: Vermutlich im Mai Werde
mit der Erschließung des Baugebietes Hauptstraße/Bahnstraße"
begonnen. |
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Und
wenn alles nach Zeitplan läuft, so Exler, dann könnten die bereitsvorhandenen
Bauwilligen im Baugebiet Hauptstraße/Bahnstraße"
in etwa ab August mit dem Ausheben der Baugruben - und damit mit
dem Bau der Eigenheime - beginnen. Scheit will in der Ortschaftsratssitzung
am 29. Januar darüber berichten. |
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aus
der Ortschaftsratssitzung vom 8.12.2003
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(Bericht v. Monika
Hermeling)
Der Bebauungsplanentwurf" Hauptstraße/Bahnstraße",
Gemarkung Laiz, war einer der ersten Tagesordnungspunkte der Ortschaftssitzung.
Mit der Anregung die Forderungen der Telekom abzulehnen, die Geotechnische
Beratung im Bedarfsfall anzunehmen, der von Verkehrsexperten der Polizei
empfohlenen reinen Fahrbahn mit einem Niederbordstein, und die ökologischen
Ausgleichmassnahmen von der Ökobilanz der Stadt abzubuchen, wurde
einstimmig einer Empfehlung im Gemeinderat zugestimmt. Um weitere Installationen
von Regenrückhaltebecken zu vermeiden, soll das Abwasser auf jedem
Grundstück versickern können. Nicht berücksichtigt, weil
von Experten für nicht relevant erklärt, wurden die Anregungen
von Anwohnern gegem eine mögliche Straßenverengung.
Es wurde bekannt gegeben, dass im Haushaltsplan 2004 die Baulanderschließung,
der Litschenberg und die Sanierung der Brücke Römerstraße
Priorität haben.
Die Installation eines Spiegels, der die Verkehrssituation an der Franz-Eisele
Strasse entschärt, ist abgeschlossen.
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Werner Kirschbaum
(Foto links) zeigt das Schild in die Kamera, das Besucher über die
Entstehung des Klosters Laiz informieren soll. Bei der Diskussion um
die Gestaltung weiterer Informationsschilder und deren Standort, nahmen
die Ortschaftsräte die Anregung von Anita Maier, dies bei einer Ortsbesichtigung
zu entscheiden, auf. Es wurden schon zahlreiche Vorschläge gemacht.Ortsvorsteher
Lothar Scheit regte an, diese noch einmal zu bedenken.
"Wie sieht das Konzept des zukünftigen Jugendhauses aus"?,
war die Frage, deren Beantwortung man sich in der nahen Zukunft widmen
will.
Bisher wurde angenommen, dass die Installation des Bushäuschens in
Oberbergen eine gesicherte Sache sei. Scheinbar weit gefehlt, stellten
die Ortschaftsräte mit Bedauern fest. Da die wetterfeste Unterstellmöglichkeit
schon abruffertig daliegt, fragte man sich warum das Aufstellen so lange
auf sich warten lässt.
Es wurde bekannt gegeben, dass der Bürgersaal für das nächste
Jahr schon für 13 und die Festhalle für 22 Tage gebucht sind.
Der Neujahrsempfang wurde auf den 11. Januar 2004 festgelegt 
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Einheitliche
Hinweisschilder sollen orientieren helfen
(Schwäbischen Zeitung v. 11.12.2003 mh/gpd) -
Die Sanierung der Brücke Römerstraße, die Baulanderschließung
im Bereich Nothalde" und Ergat" sowie die Kanalsanierung
am Litschenberg" - diese Wünsche des Laizer Ortschaftsrates
für 2004 wurden im städtischen Haushalt berücksichtigt
Dies gab Ortsvorsteher Lothar Scheit im Rahmen der Ortschatfsratssitzung
bekannt. Er bedauerte, dass die not-
wendige Aufbringung einer Schwarzdecke auf den Weg von Laiz zum Strandbad
nicht realisiert werden kann.
Ein weiteres Thema an diesem Abend im Laizer Rathaus: die einheitliche Beschilderung
verschiedener öffentlicher Einrichtungen in Laiz. Ortsvorsteher Lothar
Scheit stellte das Schild vor, das Besucher aus nah und fern über die
Entstehung des Klosters informieren soll. Ähnliche
Schilder sollen alsbald auch auf das Rathaus, das Pfarrhaus, den Kindergarten
sowie auf die Turn- und Festhalle hinweisen. |
Bezüglich
der optischen Gestaltung der Schilder will man im Gespräch mit Bürgermeister
Wolfgang Gerstner Mitte Januar eine sich an die bereits in Sigmaringen vorhandenen
Schilder orientierende Lösung finden.
Doch damit nicht genug: Auch das fehlende zweite Buswartehäüschen
in Oberbergen wurde noch einmal Gegenstand der Sitzung. Bisher wurde angenommen,
dass die Installation besagten Häuschens eine gesicherte Sache sei.
Scheinbar weit gefehlt, stellten die Ortschaftsräte fest. Zwar stehe
die wetterfeste Unterstellmöglichkeit schon abrufbereit zur Verfügung,
doch ein Aufstellen lasse noch auf sich warten. Nach Aussage von Ortsvorsteher
Lothar Scheit hängt dies mit noch laufenden Grundstücksverhandlungen
zusammen.
Der Laizer Neujahrsempfang wurde auf
Sonntag, 11. Januar 2004, festgelegt. |
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Kein
Radweg auf der Hauptstraße möglich / Neue Friedhofsgebührenordnung
Viele
Wünsche und höhere Gebühren
SIGMARINGEN-LAIZ (mh SZ 18.10.2003 ) - Ausbau und
Fertigstellung der Hauptstraße haben für die Laizer Ortschaftsräte
absoluten Vorrang. Nach kurzer Diskussion beschloss man am Donnerstagabend
eine entsprechende Prioritätenliste.
Angemeldet für den Haushalt 2004 haben die Kommunalpolitiker auch Geld
zur Baulanderschließung in der Nothalde und beim Ergat; ebenso
auf der Prioritätenliste steht unter anderem eine neue Lautsprecher-Anlage
für die Turn- und Festhalle Laiz, die Brücke Römersträße,
eine Schwarzdecke für den Radweg rechts der Donau, eine Beleuchtung
am Rad- und Fußgängerweg Alte Laizer Straße, die Fertigstellung
des Brunnenplatzes sowie eine Begrüßungs- und Infotafel.
Bei einer Ortsbesichtigung mit Ordnunsgsamtsleiter Markus Beck stellte der
Ortschaftsrat fest, dass sich
ein fortlaufender Radweg durch Laiz nicht realisieren lässt. Auch Werner
Kirschbaum und Heinz Henselmann mussten eingestehen, dass bei
einem Aufkommen von 12 000 Fahrzeugen pro Tag auf der Hauptstraße
- wie durch das städtische Gutachten ausgewiesen -. eine starke Fahrbahnverengung
verkehrsgefährdend sei. Da die Haushaltskasse eine Verbreiterung der
Straße nicht zulässt, beschlössen die Ortschafteräte,
das Vorhaben ruhen zu lassen. Kischbaum und Henselmann meinten jedoch, dass
in diesem Fall eine Schwarzdecke für den Radweg rechte der Donau dringlich
sei.
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Einen
Kostendeckungsgrad von 65 Prozent verspricht die neue Friedhofsgebührenordnung",
erklärte Stadtkämmerer Bernt Aßfalg, der am Donnerstag
ebenfalls nach Laiz gekommen war und die neue Friedhofssatzung vorstellte.
Obwohl die Kosten für ein Einzelgrab in Sigmaringen und
seinen Teilorten - auf die Gesamtliegezeit gesehen - von etwa 150 Euro auf
300 Euro ansteigen werden, liegen sie, statistisch gesehen, im unteren Drittel
der Friedhofsgebühren im gesamten Landkreis,- sagte Aßfalg. In
Ostrach zum Beispiel müsste man fast viermal mehr zahlen. Eine Neufassung
der Friedhofsordnung wurde wegen der neuen Urnenwände und dem Beschluss,
nur verrottbare Urnen zuzulassen, erforderlich. Der Ortschafterat stimmte
einer Empfehlung an den Sigmaringer Gemeinderat zu.
Nächstes Thema an diesem Abend: der Parkplatz am ehemaligen Adler".
Das Areal müsse vor dem Wintereinbruch mit Splitt abgestreut
werden, so die Ortschafteräte. Zudem sei es dringend erforderlich,
die 28 Stellplätze zu markieren. Anmerkung Kirschbaum:
Das Buswartehäuschen in der Oberbergenstraße ist
seit 14. Oktober 2003 fertiggestellt.  |
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Jugendraum
für Laizer Jugend ?
SIGMARINGEN-LAIZ
(sz-stm v. 22. 9. 2003) - Jugendraum gesucht! Mit diesem Anliegen
kamen rund 30 Jugendliche zur Sitzung des Laizer Ortschaftsrats und bewiesen
eindrucksvoll, dass sie genau wissen, was sie wollen. Bereits im Juli waren
16 Jugendliche bei Ortsvorsteher Lothar Scheit vorstellig geworden, um ihrem
Wunsch nach einem Jugendraum Nachdruck zu verleihen.
Überraschend war das Anliegen nicht. Ich bin seit 20 Jahren Ortsvorsteher,
und es hat in dieser Zeit immer wieder Probleme mit Jugendlichen gegeben,
die sich an öffentlichen Plätzen aufhielten", berichtete
Scheit. Ob nun früher an der Donau, vor dem Rathaus oder heuer an der
Turn- und Festhalle. Überall an diesen Stellen beklagten sich Nachbarn
über Lärmbelästigung und Verschmutzung.
Aber warum gehen Sie nicht in das Jugendhaus", fragte der bei
der Sitzung anwesende Bürgermeister Wolfgang Gerstner. Dort sind
so viele Russen, die uns dauernd anmachen", sagten darauf einige der
Mädchen. Dafür hatte Lothar Scheit Verständnis." Die
Jungen und Mädchen wollen nicht nach Sigmaringen, weil sie sind hier
in Laiz aufgewachsen sind, sie möchten einfach einen Ort für
sich in ihrem Umfeld haben", erklärte Lothar Scheit weiter.
Einige der Jugendlichen, die am Donnerstag vorsprachen sind auch in anderen
Vereinen tätig. Das zeigt, dass es nicht um die soziale Bindung geht.
Beim Fußballverein wird Fußball gespielt und im Musikverein
wird Musik gemacht. Die Jugendlichen wollen einfach einen Platz, an dem
sie zusammenhocken und sich einfach nur unterhalten können", sagte
Scheit.
Als KJG-Mitglieder könnten sie ja auch in das Pfarrgemeindehaus gehen.
Aber dort müssen sie ab 22 Uhr leise sein, und das liegt nicht im deren
Interesse. Nun besteht aber das Problem, dass die Stadt in Laiz keine
Räume zur Verfügung hat", sagte der Ortsvorsteher. Bürgermeister
Wolfgang Gerstner versprach der Gruppe, sich ihres Antrags persönlich
anzunehmen. Ich habe da was im Hinterkopf, das muss ich aber erstmal
prüfen", sagte er. Die Gruppe hat jetzt Dennis Lieb als Sprecher
benannt. Er wird mit drei oder vier weiteren Jugendlichen als Bindeglied
zum Rathaus fungieren.  |
Im
Jahre 2006 wird Laiz 775 Jahre alt
Eng verbunden mit der
Geschichte des Dorfes ist diejenige der Pfarrei und des Klosters. Wann die
Pfarrei gegründet wurde, läßt sich nicht mehr feststellen,
da bei wiederholten Bränden in Kirche und Kloster die Akten vernichtet
wurden. Der erste Pfarrer wird 1231 erwähnt. Laiz wird demnach
im Jahre 2006 ein Jubiläum feiern können: 775 Jahre
Laiz. |
Ausbau
der Einmündung am "Adlereck" wird kein Kreisel.
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Zum anderen, werden
auf der Kreuzung sogenannte Übergangshilfen gebaut Dieses
sind kleine Inseln, die den Fussgängern die gefahrlose Querung der
Laizer Hauptstraße erleichtern sollen. Ansonsten wird aber außer
einem neuen Fahrbahnbelag nichts verändert. Es wird also keinen Kreisel
geben. Vielleicht klingelt das Telefon bei Ortsvorsteher Lothar Scheit
ja jetzt wieder wegen anderer Anliegen...
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(SZ
v. 13. Aug. 2003 Stan Müller) Beinahe täglich klingelt
bei dem Laizer Ortsvorsteher Lothar Scheit (Bild) das Telefon und ein Einwohner
fragt nach dem Hintergrund für die Bauarbeitan der Hauptstraße
vor dem Rathaus. Irgendwie denken die Leute immer wieder, dass
hier ein Kreisel gebaut wird", erklärte Scheit. Dem sei jedoch
nicht so. Auf dem Bauplan erläutert Scheit die Baumaßnahme und
erklärt gegenüber der Schwäbischen Zeitung" die
bevorstehenden Arbeiten. Der vermeintliche Kreisel ist eine Veränderung
der Straßenführung. Der Grund dafür ist, dass große
Linienbusse und Lastkraftwagen bisher schlecht von der Hauptstraße
in die Römerstraße abbiegen konnten. Bei Gegenverkehr mussten
diese Fahrzeuge umständlich rangieren, um ohne Schäden um die
Kurve zu kommen. Nun wird im Kreuzungsbereich die Straße beträchtlich
verbreitert, damit dieses Hindernis verschwindet. Auch wird durch Straßenlaternen
der Bereich in der Ortsmitte zusätzlich aufgehellt.  |
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Die
Hauptstraße in Laiz kann wieder befahren werden
2. Okt. 2003
Acht Tage früher als geplärrt, in knapp zweimonatiger Bauzeit,
wurde gestern die Hauptstraße in Laiz dem Verkehr frei gegeben. Trotz
Regenwetter ließen sich zahlreiche Laizer, unter ihnen auch Vertreter
des Sigmaringer Gemeinderates, des Laizer Ortschaftsrates, die Eröffnung
nicht entgehen. Bürgermeister Wolfgang Gerstner, der zusammen mit
dem Landtagsabgeordneten Ernst Behringer und dem Laizer Ortsvorsteher Lothar
Scheit (Bild), die Straße ihrer Bestimmung übergab, freute
sich, dass die Arbeiten zum Ausbau der Einmündung der Römerstraße
in die Hauptstraße Laiz nun abgeschlossen sind. Eine Gefahrenstelle
in Laiz sei damit beseitigt worden. Die Kosten der Bauarbeiten bezifferte
er auf
rund 200 000 Euro. Sein Dank, wie auch der Dank des Laizer Ortsvorstehers,
galt der Baufirma, die nicht einmal in zwei Monaten Bauzeit die Arbeiten
abgeschlossen haben. Dahk galt auch dem Gemeinderat, der die Mittel für
die Maßnahme bereit gestellt hat. Eine Engstelle ist beseitigt",
freute sich auch Ortsvorsteher Lothar Scheit. Anschließend wurde die
feierliche Eröffnung mit einem Glas Sekt begossen. Auch im Stadtbusverkehr
wird nun ab heute wieder die Normalität einkehren - die Behelfsbushaltestelle
in der Unterdorfstraße wird abgebaut und alle Bushaltestellen, einschließlich
Römerstraße und Ergat, werden wieder im gewohnten Halbstundentakt
angedient. loe/SZ-2.10.03 |
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Neubaugebiet
in Laiz
SIGMARINGEN-LAIZ
(mh sz v. 26. 07.2003) - Neun Einfamilienhäuser werden hinter
dem Haus Rebholz" entstehen. Stadtbaumeister Thomas Exler
stellte bei der jüngsten Sitzung des Laizer Ortschaftsrates am
Donnerstag den endgültigen Bebauungsplan des Grundstückes vor.
Das zahlreich erschienene Publikum erfuhr, dass die neun Häuser jeweils
zwei Wohnungen haben werden. Im aktuellen Plan ist zudem eine Wendeplatte
vorgesehen.
In der anschließenden Diskussion erarbeitete man, dass ein Baufenster
vonnöten sei. Man bemängelte, dass die Einfahrt in die Bahnstraße
schon jetzt zu eng sei. Darum sei eine zweite Einfahrt aufzunehmen. Auch
beim Nachbarn Rebholz könnten sich die Verhältnisse ändern"
und dann sei man in der Planung nicht mehr flexibel. Ein Notfall dürfe
sich bei der zu engen Straßenlage auch nicht ereignen, ergänzten
befragte Bürger aus dem Publikum. Auch der Empfehlung an den Gemeinderat
die Zufahrt des Grundstückes Rebholz um 3,50 Meter zu verlängern,
stimmte der Ortschaftsrat einstimmig zu.
Weiterhin benötigt die momentan noch als Planstraße A"
geführte neue Straße einen Namen. Ortschaftsrat Werner
Kirschbaum schlug in diesem Zusammenhang einen zur Örtlichkeit passenden
Namen, der mit Wiese enden könnte, vor. Ortsvorsteher Lothar
Scheit bat alle Anwesenden, sich Gedanken über einen passenden Namen
zu machen.
Auch über die Muster der Urnenstele wurde diskutiert. Man entschloss
sich für eingemeißelte Buchstaben. |
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Bürgerinformationsveranstaltung
im Juli 2003
Über
30 Bürgerinnen und Bürger haben am Montag vergangener Woche die
Möglichkeit wahrgenommen, sich über den Ausbau des Einmündungsbereichs
Hauptstraße/Römerstraße in Laiz zu informieren. Bürgermeister
Wolfgang Gerstner, Herr Wiest vom Tiefbauamt der Stadt Sigmaringen, Herr
Beck vom Amt für öffentliche Ordnung, Ortsvorstehen Lothar Scheit
sowie Herr Eberhard vom Ingenieurbüro Kovacic stellten die Planungen
vor und beantworteten sämtliche Fragen. Zunächst wird der Kanal
sowie die Wasserleitung im Bereich zwischen Einmündung zum Kindergarten
und der Einmündung Römerstraße erneuert. Mit den Bauarbeiten
auf Höhe der Einmündung Römerstraße wird voraussichtlich
ab 18. August begonnen, sodass dann der gesamte Kreuzungsbereich voll gesperrt
werden muss. Die Sperrung ist voraussichtlich bis Anfang Oktober
notwendig. |
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Die
Geschichte des Laizer Walde
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SIGMARINGEN-LAIZ (mh
SZ v. 2. Juli 2003) - Beim diesjährigen Waldtag gab Jürgen Kohler
vom Sigmaringer Forstamt einen geschichtlichen Rückblick auf den
Laizer Wald. Demnach gibt es über die Art des Erwerbes keine Dokumente.
Seit der Wald erwähnt wird, ist das 1933 Morgen große Areal
im Eigentum der Gemeinde.
Die Reviere sind Großholz, Rainhalde, und Laizer-Ergat. Es gehört,
wie Jürgen Kohler erläuterte, auch das Revier Inzigkofen mit
Hinterlauen und Birkhau dazu. Der Baumbestand setzt sich aus 39 Prozent
Buchen-, 31 Prozent Nadel-, 30 Prozent Weichholz zusammen. Es wurden
damals 197 Klafter Buche, 170 Klafter Nadelholz, 154 Klafter Weichholz
und 12 Klafter Eichenholz insgesamt 533 Klafter, geerntet".
Die Gesamtnutzung im Jahr 2003 beträgt etwa 3 500 Festmeter im Jahr.
Bei der Berechnung wird von einem Klafter (3,4 Ster) ausgegangen.Damit
die Zahlen richtig eingeordnet werden, erklärte der Forstwirt, dass
ein Morgen Land in Preußen 25,53 Ar, in Württemberg 31,52 Ar
und in Baden 36 Ar war.
Jürgen Köhler fand heraus, dass der Laizer Wald im Jahr 1842
etwa 1302 Morgen groß war.
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Es gab die Distrikte: Lauren, Kohlhau, Schwarzmoos, Steghau,
Hinterer Birkhau, Vorderer Birkhau, Bühlbüchle, Rainhalde, Bildstöckle,
Lehmhalde, Kanzelhau, Äußere Birken, Innere Birken und Tannenwald.
Hauptbestandteil der damaligen Anpflanzung bildeten freudig wachsende Fichten
und Buchen, ebenso eingesprengte Kiefern. Man gab damals die Empfehlung,
das eingesprengte Weichholz bald zu entfernen. Auch sei eine natürliche
Verjüngung von Vorteil. Eine Durchforstung solle so erfolgen, dass
Kronenschluss erhalten bliebe. Eine Wiederholung der Maßnahme sei
in zehn bis zwölf Jahren erforderlich. Als Nebennutzung wurde im Dokument
die Nutzung des Waldgrases genannt. 1871 ist die Waldfläche 397,5 Hektar
groß. Als Nebennutzung wird auch die Jagd erwähnt.
1935 beträgt der Reinertrag aus dem Laizer Wald 54679 Reichsmark. Das
waren 135 Reichsmark je Hektar. Ganz genau wurden die Holzabgaben für
die im Jahr 1817 lebenden 125 Laizer Bürger festgelegt. Diese
erhielten 2125 Raummeter Holz. Danach haben dem Pfarrhaus 17 Raummeter,
den zwei Lehrern jeweils sieben Raummeter, dem Backhaus sieben Raummeter,
den Ortsarmen sieben Raummeter und dem Schul- und Rathaus 42 Raummeter Holz
zugestanden. |
Neues Gesicht für ehemaliges „Adler"-Areal vorgestellt
Baumaßnahmen
am Adlereck beginnen - im Juli 2003
LAIZ (mh SZ v. 2, Juli 2003) - Die Baumaßnahmen an der Hauptstraße/Römerstraße
in Laiz beginnen ab kommenden Montag, 7. Juli. Dort wird der Wendekreis
erhöht um größeren Fahrzeugen die Einfahrt in die Römerstraße
zu erleichtern. Gleichzeitig wird auf der Adlerecke" ein Gehsteig
eingerichtet.
Das Gesamtprojekt soll am 31 .Oktober fertiggestellt sein. |
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Pläne
für das Areal - im Februar 2003
LAIZ
(mh22.02.03 sz) - Mehr Platz für alle Verkehrsteilnehmer
und darum weniger Gefahr - die Pläne für das Areal, wo bis vor
Wochen noch der Gasthof „Adler" gestanden hat, sind vielversprechend.
Der Ortschaftsrat ließ sich die Papiere am Donnerstag ausführlich
erklären.
Demnach soll der Radius im Bereich der Hauptstraße und der Einmündung
zur Römerstraße, so zeigt es die Idee des Planungsbüros
Kovacic an, von momentan 30 auf etwa 50 Meter erweitertwerden.
Zwei Fußgängerfurten sind eingeplant. Auch die Gehwege werden
in ihrer Breite verändert. Die Gesamtkosten werden auf rund 220 000
Euro veranschlagt. Der Ortschaftsrat stimmte den Vorschlägen zu,
will jedoch vom gleichen Büro einen weiteren Kostenvoranschlag sehen.
Bisher war es für die täglich 2700 Fahrzeuglenker ein unabwägbares
Risiko, die Römerstraße bergab zu fahren. Als das Gasthaus
„Adler" noch die Sicht blockierte, mussten sie in Stoßzeiten
schon Geduld aufbringen, um irgendwann einmal den gewünschten Weg
einschlagen zu können. Einem wahren Wunder und der Verkehrstüchtigkeit
der Laizer ist es zu verdanken, dass es damals nicht zu gravierenden
Unfällen kam
.
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Jetzt soll der Gefahrenpunkt für Fußgänger,
Rad- und Autofahrer weiter entschärft werden. Erstmals wird es fürdie
Fußgänger, die Richtung Hauptstraße- und Keltenstraße
wollen, einen vernünftigen Gehweg geben, stellte Ortsvorsteher Lothar
Scheit mit Blick auf den von Martin Schmid vorgestellten Plan fest. Das
Herumschlängeln um den ehemaligen Gasthof sei damit vorbei. Zusätzlich
sind zwei weitere Pkw-Stellplätze vorgesehen, wurde bekannt gegeben.
Zwei Fußgängerfurten werden den Laizern das gefahrlose Überqueren
der Römer- und Hauptstraße an vielf requentierten Stellen ermöglichen.
Ortschaftsrat Heinz Henselmann regte an, bei der Römerstraße
einen „ordentlichen Zebrastreifen" einzuplanen. Ortschaftsrat Werner
Kirschbaum brachte dann die Diskussion um den Belag und um Verkehrsberuhigungen
in Gang.
Lothar Scheit warnte, im Voraus die Straße mit optisch zwar schönen,
aber lärmintensiven Fahrbahnveränderungen zu versehen. Strittig
war der Punkt, ob die Straße einfach geteert oder ein Pflaster erhalten
soll. Planer Fritz Kovacic meinte, dass der Mittelpunkt von Laiz etwas Schöneres
verdient habe als nur ein „Teerband".
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Adler wird abgebrochen im November 2002
(SZ v. 16.11.2002 gpdGuy-Pascal Dorner) Der traditionsreiche
Gasthof „Adler" in Laiz fällt jetzt endgül tig der Abrissbirne
zum Opfer. In der kommenden Woche soll's losgehen: Der seit über
drei Jahren leerstehende Gasthof „Adler" in Laiz wird definitiv abgerissen.
Trotz des vom „A-Team" um Reiner Bermann organisierten Abschiedfestes
und trotz anonym beim Bürgermeisteramt eingegangen Drohbriefen werden
ab Montag die Abrissbagger der Firma „Schotter Teufel" anrollen. Josef
Philipczik hat nämlich ohne Angabe näherer Gründe den zunächst
wortstark verkündeten Einspruch beim Verwaltungsgericht Sigmaringen
unerwartet zurückgenommen. Damit ist der juristische Weg frei für
den Abriss, wie Bürgermeister Wolfgang Gerstner auch kürzlich
in der öffentlichen Gemeinderatssitzung verkündete. Die Einstellungsverfügung
des Verwaltungsgerichts liegt der Stadtverwaltung mittlerweile auch
in schriftlicher Form vor. Jetzt sollen anstelle des „Adler" zunächst
Parkplätze entstehen - als Zwischenlösung.
Später könnte dort eine Altenwohnanlage gebaut werden
- sofern die Verhandlungen seitens der Stadtverwaltung mit der Vinzenz-von-Paul-Stiftung
Früchte tragen.
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Schwäbische Zeitung im Jahresrückblick 2002 v. 24.12.2002
:
Der traditionsreiche Gasthof „Adler" in Sigmaringen-Laiz wurde trotz
Protesten aus der Bürgerschaft abgerissen. Das Areal wird jetzt
als Parkplatz genutzt und soll eines Tages für ein Altenpflegeheim
zur Verfügung stehen.
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Haus auf Reisen
|
Z
eitweise war am 15. Oktober 2002 die Hauptstraße in Laiz
abgesperrt, weil ein Häus´le auf Reisen ging. Mit einem
Spezialtransporter wurde das 1967 gebaute Fertighaus auf einem Grundstück
in die Nähe des Friedhofs umgesiedelt.
SZ-Foto: Monika Hermeling
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Spielplätze und Wasserschutzgebiet
LAIZ (
mh- SZ v. 1.10.2002) - Der Laizer Ortschaftsrat
besichtigte jetzt, begleitet von Daniela Jäger als Vertreterin
der Elternschaft, die Kinderspielplätze am Mühlenweg, Oberbergen
und an der Nothalde.
Daniela Jäger
berichtete den Ortschaftsräten, dass die Rutsche auf dem Spielplatz
am Mühlenweg im Sommer oft „glühend heiß" und daher
nicht nutzbar sei. Angeregt wurde die Installation eines Sonnensegels.
Ortsvorstand Lothar Scheit schlug stattdessen eine Versetzung
der Rutschbahn vor. Ferner wünschen die Eltern, dass die aus Holz
bestehende Umrandung des Sandkastens nachbearbeitetwird. Außerdem
fehlen in der Nähe der Spielgeräte geeignete Sitzbänke.
Besorgte Mütter wünschen sich ferner eine Abzäunung des Spielplatzes
zur Straße hin, dies sei jedoch finanziell derzeit nicht leistbar,
so die Ortschaftsräte. Ortschaftsrat Werner Kirschbaum schlug
die Installation einer Rondellschaukel für zwei der Laizer
Spielplätze vor. Um das Umfeld schöner zu gestalten, wäre
es angebracht, das Häusle der Hebepumpe zu streichen, waren sich die
Ortschaftsräte einig.
Verbesserungsvorschläge
gab es auch, die beiden anderen Kinderspielplätze betreffend:
In Oberbergen fehlt es an Rückzugsmöglichkeiten für kleinere
Kinder. Dort wird gerade eine „Tarzan-Bahn" für größere
Kinder installiert. Der wenig angenommene Spielplatz an der Nothalde
wird immer wieder durch Hun-dekotverunstaltet. Man war sich eini, zukünftig
Hundebesitzer intensiver auf den Leinenzwang für ihre Tiere hinzuweisen.
Später
wurde die Sitzung des Ortschaftsrats im Laizer Rathaus fortgesetzt.
Der stellvertretende Stadtbaumeister Wilhelm Wiest stellte die neue
Verordnung für das Wasserschutzgebiet „Oberrieder"
vor. Demnach liegt ein Großteil von Laiz im „Schutzgebiet III".
Wiest beruhigte die Ortschaftsräte, dass keine gravierenden Veränderungen
bei der Bewirtschaftung des Gebietes zu befürchten seien. Der größte
Teil davon sei ohnehin Wald. Bauliche Maßnahmen in „Laizer Größenordnung"
seien durchaus erlaubt.
Ortschaftsrat
Konrad Kienle ist inzwischen sämtliche Feldwege auf Laizer
Gebiet abgefahren. Einige der Wege müssten geteert werden, so
sein Fazit. Anita Maier bemängelte, dass der Weg am
oberen Friedhofseingang noch gerichtet werden müsse. Zwei Bänke
fürden Friedhof in Laiz wünscht sich die Laizer Bevölkerung.
Ortsvorsteher
Lothar Scheit wies außerdem auf die Polder am Brunnenplatz
hin, deren Errichtung Bürgermeister Wolfgang Gerstner zu Beginn
seiner zweiten Wahlperiode versprochen habe. Und die schon lange gewünschte
Markierung vor den Handballtoren in der Laizer Sporthalle ließ endlosauf
sich warten, so Scheit. Noch einmal sprach der Ortschaftsrat über
die Wichtigkeit einer Lautsprecheranlage in der Laizer Turn-
und Festhalle.
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Wechselausstellung „Schulkunst“
Eine im
Treppenhaus des Laizer Rathauses installierte Wechselausstellung „Schulkunst“
bringt nun eine freundliche Atmosphäre ins Gebäude. Dank der
Aktivität von Kunstlehrerin Sabine Hauler und Ortschaftsrat Werner
Kirschbaum sind die kahlen Wände verschwunden. Eine Plastik lenkt
die Aufmerksamkeit der Besucher auf die zehn Bilder im Großformat.
Initiiert wurde die Ausstellung im Laizer Rathaus von Kunstlehrerin Sabine
Hauler als Vertreterin des Schulkunst-Teams im Landkreis Sigmaringen.
Die Ausstellung soll im halbjährlichen Wechsel hervorragende Arbeiten
aus dem Kunstunterricht der Schulen zeigen. Die Bürgerschaft und
alle Interessierten sind eingeladen, während der Öffnungszeiten
des Laizer Rathauses die Bilder und Texte zu studieren. So können
sich insbesondere Eltern einen Einblick in die aktuelle Kunsterziehung
an den Schulen verschaffen.
Die erste Ausstellungsphase zeigt Arbeiten, die auf einer Studienfahrt
des Kunstkurses der Kaufmännischen Schule Sigmaringen entstanden
sind. Sie stehen unter dem Motto: Land-Art in Südfrankreich. Die
Leitgedanken dazu stammen vom 1956 in Cheshire geborenen Künstler Andy
Goldsworthy, der für seine Skulpturen nur Materialen verwendet, die
er in der Natur findet. Goldsworthy meint: „Jede nur denkbare Form ist
in der Natur vorhanden, und jedes Material besitzt unzählige Eigenschaften.
Indem ich sie erforsche, hoffe ich, das Ganze verstehen zu lernen. Meine
Arbeit muss sowohl die unbändigen und chaotischen als auch die geordneten
und zu erwarteten Eigenschaften von Material umfassen. Was ich auch tue,
letztendlich ist für mich entscheidend, dass mein Verständnis für
die Natur ständig zunimmt und meine Wahrnehmung sich sensibilisiert.“
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Von Laiz nach Karlsruhe - Schulkunst
LAIZ (sz v. 13.03.2003) - Die Wände im Treppenhaus
des Laizer Rathauses sind derzeit wieder Ausstellungsfläche. Nachdem
dort eine Zeit lang Schülerarbeiten der Kaufmännischen Schule hingen,
sind es nun Werke von Haupt-und Werkrealschülern aus Laiz.
Die Arbeiten sind vor einiger Zeit im Hinblick auf die regionale Schulkunst-Ausstellung
„Abstraktion" angefertigt worden und zeigen einen kleinen Querschnitt dessen,
was Schüler an einer Haupt- und Werkrealschule im Kunstunterricht
leisten können.
Da abstraktes Denken bei der Mehrzahl der Jugendlichen im Hauptschulalter
noch im Wachsen begriffen ist, versuchte Kunsterzieherin Waltraud Schmidt-Berz
, die Schüler über die Betrachtung abstrakter Kunstwerke an das
Thema heranzuführen. So wurden zum Beispiel die Menschendarstellungen
von Paul Klee und Pablo Picasso studiert, ehe Kinder des fünften Schuljahres
mit geschlossenen Augen - möglichst im Einlinienzug - eine menschliche
Figur darstellten. Das Ausmalen geschah dann mit Farben im Komplementärkontrast,
einem weiteren Grundsatz aus dem Lehrplan für Schulkunst.
Ebenfalls aus der Fülle von Werken bekannter Künstler wurden Ideen
für die Mehrfarbabdrucke „Musikinstrumente" des 10. Schuljahres genommen.
Unter anderem inspirierten hier Braque, Gris und Picasso. Mehrere Werke der
Laizer Schüler werden ab 21. Mai 2003 im Landesmedierv zentrum Karlsruhe
zu sehen sein.
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Vorerst nur ein Parkplatz - Adlereck
SIGMARINGEN-LAIZ
(sz - mh 6.7.2002) - Zur jüngsten
Sitzung des Ortschaftsrates waren einige Laizer Bürger in den Sitzungssaal
des Rathauses gekommen um zu erfahren, wie die Pläne für das
Grundstück des Gasthauses „Adler"aussehen.
Der „Eckzahn"
des Laizer Ortsbildes soll, wie Bürgermeister Wolfgang Gerstner
erklärte, langfristig nach dem Abriss von den Trägern des
Jose-finenstiftes mit einer Altenwohnan-lage mit 25 Betten, „gefüllt"
werden. Das Vorhaben sei begrüßenswert, derzeit aber, da
der Bau in Sigmaringen noch nicht vollendet sei, nicht zu finanzieren.
Da die Stadt
Sigmaringen mit zehn Prozent an den Finanzierungskosten beteiligt sei,
die Kassen aber leer seien, habe man sich entschlosssen, das Gelände
in der nahen Zukunft als Parkplatz für etwa 19 Stellplätze zu
nutzen.
Stadtplaner
Werner Schmid stellte den zukünftigen, für etwa fünf
bis zehn Jahre gültigen Plan vor. Demnach wird nach dem Abriss
im Oktober die Ausfahrt entschärft und ein Gehweg angelegt. Ortschaftsrat
Heinz Henselmann schlug vor, die Ausgestaltung der Hauptstraße mit
einzubeziehen. Wolfgang Gerstner befürchtet aIlerdings, dass bei fallender
Steuerkraft und erhöhten Kreisumlagen dafür kein Geld da sei.
Er könne nur versprechen, dass am Ende kein Schandfleck entstünde.
Werner Kirschbaum mahnte „nichts übers Knie zu brechen", begrüßte
den Plan aber.
Karlheinz Gonschorek
erkundigte sich, wie die genaue Baumaßnahme aussehe. Der Bürgermeister
konnte nur sagen, dass der Pflegeplan 25 Betten vorsehe. Einen zweiten
Plan gäbe es noch nicht. Lothar Scheit fragte an, ob man sich auf
den Plan verlassen könne. Da die Nachbarn keine Einwände erhöben,
würde der Bau des Parkplatzes wahrscheinlich genehmigt, klärte
Werner Schmid auf. Der Plan der Altenwohnanlage stehe noch nicht fest.
Generell begrüßte der Ortschaftsrat die Planung einer solchen.
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Wunsch: Beleuchtung des Radweges nach Sigmaringen
Ein weiterer
Punkt betraf die Straßenbeleuchtung an der alten Laizer Straße.
Aus Sicherheitsgründen habe man beim Ausbau der Straße an
einen Gehweg neben der Straße gedacht, gab Heinz Henselmann bekannt.
Jetzt werde die schöne Allee zwischen Autohaus Kimmerle und der Straßenmeisterei
viel genutzt, sei aber abends viel zu dunkel.
Werner Kirschbaum
flocht ein, dass man dort ja nicht unbedingt Zeitung lesen brauche,
aber auf jeden Fall Licht erforderlich sei. Er schlug vor, wenn dies
kostengünstiger sei, eine Solaranlage aufzustellen. Auch Anita
Maier bemängelte die Dunkelheit an der alten Laizer Straße,
vor allen Dingen in der Winterzeit. Wolfgang Gerstner versprach sich über
die Vor-und Nachteile einer Solaranlage zu informieren.
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Lautsprecher für den Friedhof
SIGMARINGEN-LAIZ
(SZ - mh 9.7.2002 ) - In seiner letzten
Sitzung vor der Sommerpause stand unter anderem der Sachstandsbericht
zur „Nothalde" auf dem Programm des Laizer Ortschaftsrates.
Bürgermeister
Wolfgang Gerstner teilte mit, dass die Erschließung des Baugeländes,
die er als damals vermeintlich „unendliche Geschichte" von seinem Vorgänger
übernommen habe, nun rechtskräftig sei. Gerstner geht davon
aus, dass in einem Jahr gebaut werden kann.
Da man, wie
jeder Bürger bei Beerdigungen feststellen könne, dringend
eine Lautsprecheranlage benötige, erklärte sich Ortsvorsteher
Lothar Scheit in der jüngsten Ortschaftsratssitzung dazu bereit,
das Geld, das für die Lautsprecheraniage in der Turn- und Festhalle
vorgesehen war, erst einmal dafür zur Verfügung zu stellen.
Alle Ortschaftsräte sprachen sich für eine einfach zu bedienende,
kostengünstige Anlage, ein schnurloses Mikrofon und einen Lautsprecher,
aus.
Lothar Scheit
bemängelte, dass er in den nächsten Wochen vom Stadtkämmerer
turnusgemäß aufgefordert wird, eine Mittelanforderungsliste
zu erstellen. Tatsache sei, dass die Liste des vorigen Jahres nur in
minimalen Punkten berücksichtigt wurde.
Man sprach jetzt
alle Punkte noch einmal durch. Bürgermeister Wolfgang Gerstner hörte
sich alles an und versprach, „am Ball zu bleiben". Ein Punkt ist zum
Beispiel die Ausbesserungsarbeiten auf dem Gehweg bei der Brücke
Römerstraße. Lothar Scheit zitierte Wilhelm Wiest, der vor
Monaten von einer dringend nötigen Ausbesserung gesprochen hatte.
Dann sprach
man von den geplanten neuen Gasanschlüssen. Im Moment bemühe
man sich, erklärte Bürgermeister Wolfgang Gerstner, die Bedarfszahl
zu ermitteln. Alle Laizer Bürger, die einen Gasanschluss haben sollten
sich, falls sie noch nicht angeschrieben wurden, im Sigmaringer Rathaus
melden.
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Hausmeister
Bürgermeister
Gerstner gab den Ortschaftsräten einen Einblick in Maßnahmen,
die andernorts längst Realität seien. Nur hier sei zum Beispiel
noch ein Hausmeister für ein Projekt eingesetzt. Dass sei unwirtschaftlich,
erklärte Gerstner.
12 000 Quadratmeter
Nutzungsfläche sind laut KGSt-Bericht der Kommunalen Gemeinschaftsstelle
für Verwaltungsvereinfachung als Arbeitsfeld für eine Person
gedacht. In Sigmaringen sei man bei einer Quadratmeterzahl von 9 000.
Die Hausmeister seien keine Verkäufer von Getränkedosen oder
Lehrerersatz, sondern qualifizierte Spezialisten, die an mehreren Orten
schnell einsatzbereit sein müssten.
Auch die Reinigungskräfte,
die derzeit 25 Prozent mehr Personal stellten, müssten sich in
der nächsten Zeit darauf einstellen an mehreren Orten zu arbeiten.
Als Alternative sähe er sonst nur, als Ersatz für städtische
Angestellte auf fremdangestellte Gebäudereiniger zurückzugreifen.
|
(von Monika
Hermeling 23.03.02) Bei einer
Ortsbesichtigung des Ortschaftrates, der Turn und Festhalle
in Laiz , berichtete die Hallenwartin Hildegard Kanal,
von einem Loch in der Kellerwand durch dass bei starken Regenfällen
oder Hochwasser, Wasser in den Keller gelangt. Es sei dringend erforderlich,
dieses zu stopfen.
Als man sich
den dortigen Duschraum ansah, war allen klar, dass dieser den heutigen
Standards nicht mehr entspricht. Hildegard Kanal berichtete, dass bisher
auch bei keiner der Turngruppen der Wunsch aufgekommen sei dort zu duschen.
Anita Maier war der Meinung, dass man wichtigere Sachen finanziell unterstützen
solle. Werner Kirschbaum war der Ansicht, dass eine Teilsanierung nicht
die Welt koste und, "Man das eine tun und das Andere nicht lassen brauche".
Hildegard Kanal regte
den Kauf einer Abdeckung für den Hallenboden an. Immer wieder habe
sie nach Festen tiefe Einschnitte in den Boden festgestellt. Es ergibt
sich allerdings die Frage, wo man eine Abdeckung lagern könne. "Die
Hallendecke bedarf einer Reinigung, da durch die Holzabdeckung schwarze
Fetzen hervorlugen", wurde bei der Besichtigungstour festgestellt. Hildegart
Kanal bemängelt, dass die Umgebung der Halle nach Festen schwer
und
nur mit weiterem
Fachpersonal zu reinigen sei.In diesem Zusammenhang wurde auch der ehemalige
Containerstellplatz vor der Festhalle besichtigt. Es stellte sich heraus,
dass die Hauseigentümerin dem Ortsvorsteher die Erstellung eines
Holzverschlages an der Hauswand zugesagt habe. Allerdings müsse sie
diesen mit einer Tujahecke umkleiden, gab Lothar Scheit bekannt.
Der Ortschaftsrat
lobte den gut aufgeräumten Hägestall. Im Dachgeschoss lagern
allerdings noch Sachen, die man vermutlich niemals mehr wird brauchen.
Auch im Keller
der Turn und Festhalle sieht es aufgeräumt aus. Allerdings müssen
auch dort einige Gegenstände auf den Recyclinghof gebracht werden.
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Wünsche und Anträge: Konrad Kienle fragte
zum wiederholten Mal nach der dringend erforderlichen
Lautsprecheranlage in der Turnhalle. Lothar Scheit
wird sich verstärkt um die Angelegenheit bekümmern. Karl-Heinz
Gonschorek erinnerte an die Busfahrt, die man zur Erkundung des
Wartehäuschenbedarfs in der vorigen Sitzung
angeregt hatte. Werner Kirschbaum fand es wichtig, einmal mit einem
stadtbus um 7.30 Uhr mitzufahren. Die anderen lehnten es nicht ab, fanden
den Vorschlag von Lothar Scheit, dass man dann nicht die Ruhe zu Gesprächen
mit dem Fahrer und Standorterwägungen führen könne, vernünftig.
Ein Termin wurde nicht beschlossen. Dieser steht aber für die
Stadtputzete, der 13.April, fest. Karl- Heinz Gonschorek
fragte, ob der Übungsplatz für
den FC gerichtet würde. Es hieß, dass mittel dafür
im Haushaltsplan veranschlagt seien. Ortsvorsteher Lothar Scheit macht
darauf aufmerksam, dass von Schulen und Vereinen die
Videos, die die Künstlerin Ursula Stock , anlässlich
der Brunnenfertigstellung zur Verfügung stellte, ausgeliehen werden
können. (von Monika Hermeling 23.03.02)
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Namen für die Turnhalle: Bürger werden befragt: Wie
soll das Kind denn heißen?
SIGMARINGEN-LAIZ
(mh sz-23.02.2002)
- Bei seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag beschloss
der Ortschaftsrat mit zwei Gegenstimmen, derTurn-und Festhalle endlich
einen Namen zu geben. Bruno Stehle senior hatte in einem Brief den Vorschlag
„Donauhalle" oder „Donautalhalle" gemacht - was jedoch in dieser Runde
keinen Anklang fand.
Bürgermeister
Wolfgang Gerstner hatte zu einem schlichten Namen geraten, da die Halle
auch nicht aufwändig sei. Ortschaftsrat Werner Kirschbaum war dafür,
einen Gewann-Namen oder den eines verdienten Bürgers zu nehmen.
Am Ende entschloss man sich, die Bürger durch einen öffentlichen
Aufruf zu Rate zu ziehen.
Anita Maier
und Heinz Henselmann fanden die Idee der Namensgebung nach der langen
namenlosen Zeit „merkwürdig und unnötig". Konrad Kienle wies
darauf hin, dass dem damaligen Bürgermeister, Paul Hen-selmann,
der die Halle durchgeboxt habe, die Ehre gebühre.
Auch über
den „Taufzeitpunkt" war man sich nicht einig. Dem einen pressierte es
zum Gartenfest, die anderen wollten erst einen Jubiläumstermin errechnen
und dazu die heimathistorischen Quellen überprüfen.
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Urnenwand
(mh sz-23.02.2002)
„Wollen wir auf dem Laizer Friedhof eine Urnenwand und welchen
Standort soll sie bekommen?" Diese Frage stellte Ortsvorsteher Lothar
Scheit dem Ortschaftsrat am Donnerstag auch. Nach einer einstimmigen
Befürwortung des Antrags an den Stadtrat, betrachtete man den erstellten
Plan. Dieser sieht die Wand in der Nähe der Einsegnungshalle vor.
Scheit: „Dieser Standort ist von Vorteil, da er schon mit Platten belegt
und dadurch gleich begehbar ist." Anita Maier hielt einen Platz neben
dem ungeliebten „Wachturm" oder „Hochsitz" für angebrachter. Man
entschloss sich, vor einer Entscheidung eine Besichtigungsfahrt zu ähnlichen
Urnenwänden zu machen und auch noch vor Ort über den Stellplatz
auf dem Friedhof zu beraten
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Lagerung der Kulissen und Gebäude "Hägestall"
(mh sz-23.02.2002)
Auf der Tagesordnung des Ortschaftsrates
stand zudem die künftige Nutzung der Bühne, des Dachgeschosses
im Hägestall sowie der Keller der Turn-und Festhalle. Ortsvorsteher
Scheit meinte, dass dort noch Kulissen von vor 30 Jahren lagern. Auch
das „Bähnle" habe an dieser Stelle einen Schlummerplatz gefunden.
Heinz Henselmann wies auf den schlechten Anstrich des Hägestalles
hin. Dieser sei wenigstens seit 30 Jahren nicht mehr erneuert worden, so
der Fachmann. Man beschloss die Entrümpelung von Keller und Dachboden
und empfahl dem Gemeinderat, das Gebäude streichen zu lassen.
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Baugebiet Ergat und Nothalde
(mh sz-23.02.2002)
Dringend wolle man zudem nachfragen,
was denn nun mit dem Ergat geschehe. Der Laizer Ortsvorsteher gab bekannt,
dass es mit dem Bebauungsplan „Nothalde" insgesamt schlecht aussehe.
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Hallenzeiten für Handball
(mh sz-23.02.2002)
Karl-Heinz Gonschorek bemängelte
am Donnerstag, dass die neu gegründeten Handballvereine auch Hallenzeiten
in der neuen Halle benötigten. Scheit regte eine Aussprache mit
eventuellem Tausch an, da zusätzliche Hallenzeiten von der Stadt
nicht gezahlt würden.
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Ortsdurchfahrt Debatte über den Schwerlastverkehr
SIGMARINGEN-LAIZ
(mh SZv. 23.10.01) - Eine erregte Debatte entstand
bei der Sitzung des Ortschaftsrates nach der Nachfrage von Heinz Henselmann.
Der wollte nämlich wissen, wie es nun um den Schwerlastverkehr
in der Ortsdurchfahrt bestellt sei.
Ortsvorsteher
Lothar Scheit beschwor die Anwesenden, dass man Laiz, wegen der Anfahrten
zu den Gewerbe-
betrieben, nicht
für den Lastkraftwagenverkehr sperren könne.
Werner Kirschbaum
gab zu bedenken, dass die Überlegungen im Zuge der Radweggestaltung
geklärt würden. Anita Maier zeigte sich skeptisch.
Sie befürchtet, „dass die Angelegenheit sang- und klanglos unter
den Tisch fällt". |
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Karl-Heinz
Gonschorek fragte, ob auf dem Bolzplatz immer noch so viele Steine
lägen. Scheit
fragte bei Konrad
Kienle nach, ob dieser den Platz mit einer Walze bearbeiten könne
- was zugesagt wurde. Rainer Bermann stellte zum Schluss die Frage,
wie es mit der Räumpflicht bei Schnee aussehe. Einige
Eigentümer hätten aufgrund ihrer Grundstücksgrößen
erheblichen „Wintersport" in aller Frühezu leisten. Von dieser
Pflicht könne man die Eigentümer nicht befreien, betonte der
Ortsvorsteher.
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Paulter Weg erhält neuen Namen
LAIZ (mh-sz
v. 21-09-2001) -
Erst besichtigt, dann beschlossen: Der Laizer Ortschaftsrat erwog
während seiner Sitzung am Donnerstag, dem Paulter Weg einen neuen
Namen zu geben. Immer wieder gibt es Probleme mit eben jenem Straßenstück
.
So gelangen
beispielsweise viele Zulieferer, die die Abzweigung in den unteren
Paulter Weg verpasst haben, aus Ortsunkenntnis in die Sackgasse. Den
großen Wagen bereitet es immer wieder Schwierigkeiten, zu wenden.
Ganz besonders
gefährlich sei die Situation, wenn Notarzt und Rettungswagen einen
Hilfsbedürftigen im Paulter Weg nicht finden konnten. Die unlogische
Nummerierung der Häuser macht es auch für Paketdienste schwer,
die richtige Lieferadresse zu finden. Ortsvorsteher Lothar Scheit ist dafür,
den oberen Paulter Weg in "Am Großen Bühl" umzubenennen.
Die Anwohner sollen befragt werden. |
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Nächstes Thema: Spielplatz am Mühlenweg. Einige
Mütterkritisieren die fehlende Befplanzung dieses Areals, die
ein Spielen gerade im Sommer unmöglich mache. Der Ortschaftsrat
ist für die Anpflanzung von zwei Kastanienbäumen.
Zudem bemägeln
Laizer Bürger immer wieder, dass in der Römer Straße
gelbe Säcke mit Hausmüll abgelegt werden. Auch
auf dem städtischen Grund zur Halle lagert dieser Unrat. Markus
Beck vom Sigmaringer Ordnungsamt versprach, die Hauseigentümer anzuschreiben.
Unter „Wünsche
und Anträge" wurde die Einrichtung weiterer Bushäuschen
gefordert. Ortsrat Henselmann bemerkte, dass die Stadt so stolz
auf den Stadtbus sei, viele Haltestellen aber einem Provisorium glichen.
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SIGMARINGEN-LAIZ (SZ v. 23.10.01mh) -
Der Straßennahme „Oberer Paulter Weg" ist durch. Der
Ortschaftsrat machte in seiner jüngsten Sitzung den Weg für
die umstrittene Umbenennung frei.
Wichtiger Bestandteil
des Beschlusses: Am Straßenschild sollen die Hausnummern angegeben
werden, damit zum Beispiel Rettungsfahrzeuge und Ortsunkundige sich besser
zurechtfinden. Bis zur letzten Sekunde, als David Stehle noch den Namen
des alten Ge-schwanns „Hasengärtle" ins Spiel brachte, kämpfte
Ortsvorsteher Lothar Scheit für die Namen „Am großen Bühl"
oder „Am Bühl".
„Den Grundstückseigentümern
steht es frei, die Hausnummern im Grundbuch ändern zu lassen.
Der Passeintrag ist kostenfrei", so Scheit.
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Zehn Jahre Erdgas in Laiz
(SZ v. 31. Aug.
2001 Red.: Ch. Wartenberg) -
Seit nunmehr zehn Jahren sind die Laizer Haushalte an das umweltfreundliche
Erdgasnetz angeschlossen. Das wird am Sonntag, 2. September, von 11
Uhr an, auf dem Rathausplatz in Laiz gebührend gefeiert.
Für einen
Erdgasanschluss spricht, dass Gas schadstoffarm und damit umweltfreundlich
ist. Außerdem benötigt es keinen Lagerraum, der Ölkeller
im Haus entfällt also. Moderne Heizungen bieten allen Komfort.
Diese Vorzüge haben auch die Laizer erkannt, und so haben die Stadtwerke
Sigmaringen als Versorgungsbetrieb in den vergangenen Jahren zahlreiche
Anschlüsse gelegt. Inzwischen wird ein Drittel aller Häuser
in Laiz mit Gas beheizt.
Jetzt gibt es
also ein kleines Fest, bei dem die Laizer Musikanten für
Stimmung sorgen werden und das Laizer Bachkhaus die Besucher
mit Speis und Trank versorgt. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg,
eine Malstraße und Spaß mit Jongleuren. Außerdem winken
attraktive Preise beim Erdgas-Preisrätsel.
Das Ganze beginnt
um 11 Uhr, und um 11.30 begrüßen dann die Laizer Musikanten
die Gäste. Um 12.45 Uhr werden Bürgermeister Wolfgang
Gerstner und Ortsvorsteher Lothar Scheit ein Grußwort sprechen.
Den ganzen Tag über gibt es musikalische und spielerische Unterhaltung.
Gegen 16 Uhr werden dann die Gewinner des Preisrätsels ermittelt und
um 17 Uhr endet die Veranstaltung.
Wichtig ist,
ab 2004 gelten neue Abgasnormen. Das bedeutet für viele Hausbesitzer,
dass sie ihre Heizungen modernisieren müssen. Hier bieten drei
namhafte Firmen als Vertreter bekannter Markenhersteller Informationen
zur Erdgasheizung. Auch die Stadtwerke stehen zur Verfügung und
ein Erdgasfahrzeug ist zu besichtigen.
Bunte Ballons, PC-Spiele und viele Infos
(SZ v. 3.8.2001
Red.: A. Schoener) „Es war ein kleiner Schritt
in der geschichtlichen Entwicklung von Laiz, aber ein großer Schritt
für die Stadtwerke Sigmaringen." Bürgermeister Wolfgang Gerstner
zitierte gestern US-Raumfahrer Neu Armstrong, als er die Jubiläumsfeier
zur zehnjährigen Anbindung des Ortsteils ans städtische Erdgasnetz
eröffnete.
Zahlreiche Bürgerinnen
und Bürger hatten sich bei schönem Spätsommerwetter
gern eingefunden auf dem Areal rund ums Laizer Rathaus. Informationsstände,
eine große Kinderhüpfburg, das Erdgasmobil der Stadtwerke
und ein Festzelt mit Biertischen verwandelte das Areal am Brunnen in eine
informativ-vergnügliche Meile.
Neben Ortsvorsteher
Lothar Scheit, seinem Kollegen Anton Fetscher aus Jungnau, zahlreichen
Gemeinderäten und dem für Nürtingen zuständigen
und in Laiz lebenden Grünen-Landtagsabgeordneten Winfried Kretschmann
war auch Alt-Bürgermeister Reinhold Kühn nach dem sonntäglichen
Gottesdienst mit von der Partie. Er hatte im Sommer 1991 gemeinsam mit
Lothar Scheit die neue verlegte Erdgasleitung an der Laizer Hauptstraße
feierlich in Betrieb genommen.
Zehn Jahre später
sind's nunmehr rund 17 Kilometer Gasleitung und 270 Gebäude
in Laiz , die mit dieser Energie versorgt werden - mehr als ein
Drittel aller Häuser in diesem Ortsteil (Tendenz steigend).
Bernt Aßfalg,
erster Beigeordneter der Stadt Sigmaringen und Leiter der Stadtwerke,
hatte gestern eigens seinen Urlaub unterbrochen, um beim Erdgasfest
dabei zu sein - Motivationsspritze für die fleißigen Mitarbeiter
um Reinhold Stegemann und deutliches Bekenntnis für ein Tätigkeitsfeld,
das in den vergangenen Jahren immer mehr Raum und Zeit eingenommen hat.
Gerstner sprach nicht umsonst davon, „dass sich die Stadtwerke mit der
Betreibung des Erdgasnetzes in den Dienst einer guten Sache stellen". Der
Schultes dankte all jenen, „die seinerzeit diesen Schritt gewagt haben"
- allen voran Alt-Bürgermeister Kühn und Ortsvorsteher Scheit.
Letzerer bezeichnete
die Erdgas-Anbindung seines Ortsteils als eine „besondere Erfolgsgeschichte".
Schließlich sei es gelungen, die Nachfrage zu befriedigen und
möglichst vielen Bürgern das Naturprodukt Erdgas anzubieten.
Scheit zeigte
sich jedoch verwundert, dass es Laizer gebe, „die tatsächlich
seit zehn Jahren auf einen Gasanschluss warten" und wünschte sich
eine entsprechende Versorgung aller Interessenten.
Wer vor oder
nach den Grußworten Musik hören und ein Weißbier trinken
wollte, hatte reichlich Gelegenheit dazu: Die Laizer Musikanten zeigten
sich von ihrer schmissigen Seite, und der Narrenverein sorgte für
Dennettle und Pommes. Auf diese Weise gestärkt, ließen sich die
zahlreichen Informationen gut verdauen, die da rund um den Brunnen von den
verschiedenen Marktpartnern und der Stadt Sigmaringen angeboten wurden.
Ein Computer-Programm
der Stadtwerke machte beispielsweise deutlich, welche Gebäude in
Laiz derzeit mit Erdgas versorgt werden und wo welche Leitungen liegen
- digitale Voraussetzung für eine schnelle Hilfe im Notfall. Und
wer sich derart schlau gemacht hatte, für den war das Erdgas-Preisausschreiben
hinterher kein Problem mehr.
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„Sorgenkind" Friedhof: Keine ausreichenden Liegeflächen
SIGMARINGEN
(mh sz. v.13. Aug. 2001)
„Ein momentanes Sorgenkind" des Laizer
Ortschaftsrates ist der Friedhof, so Ortsvorsteher Lothar Scheit.
Obwohl die Fläche dem unkundigen Beobachter ausreichend erscheint,
sind die Fachleute besorgt. Sie befürchten, auf Grund der unzureichenden
Bodenverhältnisse und der 25-jährigen Liegezeit für
die nächsten Jahre keine ausreichende Liegefläche zur Verfügung
zu haben. Auch einige lange versprochene Gehwegausbesserungen lassen
auf sich warten.
Der Laizer Friedhof
ist an und für sich ein schöner Platz für eine letzte
Ruhestätte. Allerdings machen eine tiefgründige, konservierende
Lehmschicht im demnächst zu belegenden Teil, und Fels im hinteren
Teil des Friedhofes eine Bestattung ganz unmöglich, so die städtischen
Bediensteten. Bei einer Friedhofsbegehung mit dem Gemeinderat am 12.
November 1998 kündigte Bürgermeister Wolfgang Gerstner eine
mittelfristige Lösung des Problems an.
Die Auswertung
des damaligen Besichtigungsausschusses ergab, dass Verkaufsverhandlungen
mit den Besitzern der oberen Grundstücke geführt werden sollten.
Damals war der Bürgermeister der Überzeugung, dass man diese
kaufen müsse, solange man sie noch nicht brauche.
Auch die Ablagerung
von Humus wurde bereits zu diesem Zeitpunkt zugesagt. Es wurde auch
die Auffüllung des hinteren Geländes mit Erde erwogen, um
weitere Beerdigungen zu ermöglichen. Auch die Prüfung von
Streifenfundamenten
durch das städtische Stadtplanungsamt wurde empfohlen. Von diesen
Dingen hat sich bisher nichts erfüllt.
Der Ortschaftsrat
schlägt eine baldige Bedarfsprüfung und die anschließenden
Verkaufsverhandlungen mit den Grundstückseignern der benachbarten
Böden vor. Es sei auch an der Zeit, die Friedhofsbelegung „Kopf
an Fuß" aufzugeben, so Scheit. Wie man immer wieder beobachten könne,
sei eine Begehung der schon vorhandenen Gräber bei einer Neubelegung
unausweichlich.
Die Abstände
zwischen den Grabreihen ist zu eng. Auch seien, wie ältere Friedhofsbesucher
klagen, die Gehplatten „kippelig". Wie man bei jüngeren Grabreihen
sehen könne, böte eine Grabreihe „Kopf an Kopf" mehr Platz.
Lothar Scheit ist zufrieden, dass der obere Eingang des Friedhofs durch
das Tor sich bewährt hat.
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Brücke Römerstraße: Der
Ortsvorsteher äußerte sich besorgt darüber, dass an der
dringend erforderlichen Verbesserung des Gehweges an der Brücke
„Römerstraße" nicht gearbeitet wurde. Man frage sich
unwillkürlich, ob es erst zu einem Unfall kommen müsse.
(21.02.2002) Nachdem für die Brückensanierung auf der Römerstraße
das erforderliche Geld in den Etat eingestellt worden ist, ergibt
sich der kurzzeitige und dringende Wunsch, den Randstein schnellstens
zu reparieren. Der Ortschaftsrat beschloss, dieses Thema noch einmal im
Gemeinderat behandeln zu lassen.
Brücke
in Laiz wird saniert
SIGMARINGEN-LAIZ
(gpd SZ v.20.09.2002) - Die Brücke in der Römerstraße
über die L 277 und die Bahnlinie wird saniert. Hierzu wurden die
Ingenieurleistungen an das Sigmaringer Büro Fritz Kovacic vergeben.
Zwar hatte ein Büro aus Bingen einen billigeren Honorarvorschlag
gemacht, doch die Gemeinderäte stimmten bei neun Gegenstimmen und
drei Enthaltungen dem Vorschlag von MdL ErnstBehringer (CDU) zu, den Auftrag
an ein heimisches Büro zu vergeben.
Die Bauarbeiten sind
im Gange. Foto vom 21. Aug. 2004
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Pünktlich zum
Schulbeginn am 13.09.04
ist die Brücke
wieder befahrbar.
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(Stadtspiegel 2. Dez.
2004) Innerhalb
fünf Monaten wurde die im Jahr 1969 erbaute Brücke Römerstraße
über der L 277 und der Bahnlinie gründlegend saniert. Die Sanierung
der Brücke verursachte Kosten in Höhe von rund 350.000 Euro.
So wurden der Fahrbahnbelag, die Brückengeländer, die Bordsteine,
der schadhafte Beton sowie Entwässerungs- und Gasleitungen termingerecht
erneuert.
Die Beschichtung des Gehweges kann (aufgrund der derzeitigen Außentemperaturen)
erst im kommenden Jahr aufgebracht werden.
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Brunnengasse: Traurig blicken die Laizer auch auf
das gewünschte Brunnenprojekt, für das die Bürger
sich so stark einsetzten. Das damals durch ein Dorffest erarbeitete
Geld steht noch zur Verfügung. Bürgermeister Wolfgang Gerstner
spricht sich offenbar gegen einen zweiten Brunnen aus, da die Unterhaltsversorgung
mit keimfreiem Wasser, die die Stadt finanzieren soll, vielleicht nicht
tragbar sei, so die Vermutung des Ortschaftsrates.
Neuem Brunnen zugestimmt
SIGMARINGEN-LAIZ (mh SZ v. 20. Juni 2001) - Der
Ortschaftsrat Laiz hat einem werteren Brunnen in der Gemeinde zugestimmt.
Schon im Jahr 1994 hatte man einheimische Künstler gebeten, ein
Brunnenmodell für den Platz an der Brunnengasse zu gestalten. Dr.
Roland Hauser stellte dem Ortschaftsrat sein Modell noch einmal vor. Das
Material ist Tuffstein. Aus diesem sind, auf einer Fläche von 2,70
mal 1,80 Meter kompakte
nebeneinanderliegende kleine Kästchen gebildet. Sie sind ander
einen Seite etwa 60 Zentimeter, an der höheren siebzig Zentimeter
hoch. An der höheren Seite ist eine Art Springbrunnen installiert,
der das Quellwasser über die Konstuktion laufen lässt.
Als Wasserspiel für die Kinder sei es ursprünglich geplant
gewesen, erläuterte Hauser. Ortsvorsteher Lothar Scheit ließ
die Ortschaftsräte abstimmen, ob sie generell einem Brunnen zustimmen.
Nachdem dies der Fall war - nur Rainer Bermann stellte die Frage wofür
man denn noch einen Brunnen angesichts der Parkplatznot am Rathaus brauche
- ging man in die Details. Es wurde von Heinz Henselmann gefragt, warum
man nicht den Brunnen bei der Schule abbauen und ihn an der Brunnengasse
aufstelle. Die Frage ging im allgemeinen Gespräch unter.
Obwohl der Ortsvorsteher das vorgestellte Modell von Hauser favorisiert,
kann er sich auch einen einfachen Brunnentrog vorstellen. Bedenken wegen
der Gefährlichkeit begegnete man mit der Feststellung, dass im Trog
ein Durchfallgitter angebracht werden müsse.
Dieses einfache Brunnenmodell sei schon finanziert, gab Scheit bekannt.
Als schöner wurde das Modell von Hauser empfunden. Gerade an heißen
Tagen bekäme man die Kinder so vom tieferen Rathausbrunnen weg. Es
sei auch denkbar, noch einmal ein Dorffest zu veranstalten, erklärte
Scheit. Mit dem Erlös würden die Kosten größtenteils
gedeckt. Anrta Maier stimmte dem zu.
Werner Kirschbaum machte sich Sorgen, wo das Wasserspiel auf dem Platz
steht. Man regte an, einen Plan zu erstellen und am Modell zu erproben,
wo der Stellplatz am schönsten sei. Heinz Henselmann ließ sich
die Konstruktion noch einmal ganz genau beschreiben. An heißen Tagen
soll die Stelle eine Erquickung für die Kinder und Wanderer sein, so
der Künstler. Man könne sich seine Schuhe und Strümpfe abstreifen
und nach Herzenslust im Wasser plantschen. Es bedürfe auch keiner
großen Kosten das Wasserspiel in Gang zu halten.
David Stehle findet die Idee einer Milchmädchenfigur, die Wasseraus
einem Eimer schüttet, an dieser Stelle des ehemaligen Milchhäuschens
immer noch gut. Heinz Henselmann fand daran auch Gefallen und feilte den
Gedanken noch etwas aus. Einige Anwohner sind von einem Brunnen weniger
begeistert. Sie scheuen das ständige Wassergeplätscher bei Tag
und Nacht und wollen keine Wasserfontänen die von den spielenden Kindern
womöglich ins Haus geleitet werden könnten. Dem entgegneten Anita
Maier und Werner Kirschbaum, dass das Wasserspiel zur Nacht abgestellt werden
könne. Auch sei der Leitungsdruck nicht ausreichend, um Laiz unter
Wasser zu setzen.
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