| SIGMARINGEN-LAIZ
(mh sz v. 9.10.2001) - Auch die Laizer Teilnehmer an
der Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss" erfüllten ihre Aufgabe mit
Bravour - und vor der Zeit. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Inge
Degenhardt, freute sich mit den Kindern und Jugendlichen über diesen
Platz in Zentrumsnähe. Die Grillstelle werde bestimmt zu einem gern
angenommenen Versammlungspunkt. Mit der eigenen Aufgabe, eine Grillstelle im Pfarrgarten zu installieren, kam man bereits am Samstag zügig voran. Viele Geschäftsleute und Handwerker zeigten sich hilfsbereit, waren mit Material und Fachwissen bei der Hand. Der mittlerweile schon gestrichene Blickschutz ging seiner Vollendung entgegen. Unter dem kritischen Blick eines Maurers wurde dann fachgerecht die Grillstelle gemauert. Inge Degenhard und Eva griffen zur Bearbeitung der Sitzstämme. Man merkte schnell, wer schon einmal Werkzeug in der Hand gehabt hatte. Aber auch die Hilfskräfte erfüllten ihre Funktion: Essen und Trinken organisieren und aufzuräumen. |
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| Eines
wurde allen aber von den Fachleuten immer wieder ans Herz gelegt: die Grillstelle
nicht, wie gefordert, vorzeitig in Betrieb zu nehmen. Denn dabei bestehe
die Gefahr, dass die Steine und das gesamte Mauerwerk sich zu stark erhitzen,
und beim Erkalten reißen. Stattdessen beschaffte man einen großen
Grill für die große Grillparty, die bereits am Samstagabend startete.
Judith, die Sprecherin der Laizer Gruppe, bekannte gegenüber der „Schwäbischen Zeitung", dass sie sich alle sich über das Maß der Arbeit nicht im Klaren gewesen seien. Man habe mehr oder weniger gedacht, ein Loch in den Boden zu graben und Steine reinzustellen. „Darum freuen wir uns um so mehr über die neue Grillstelle, die Sitzgelegenheiten und den |
Blickschutz",
erklärte sie, mit einem Blick auf die wenigen Anteil nehmenden Zuschauer
am Nachmittag. 72 Stunden habe man gemeinsam mehr oder weniger von der Außenwelt abgeschnitten im Pfarrhaus gelebt, so Judith. Die gemeinsame Erinnerung wird die Teilnehmer auch in Zukunft zusammenschweißen. In den Nächten habe man im Scheinwerferlicht bis in die frühen Morgenstunden gearbeitet. Jetzt seien sie stolz auf ihre Arbeit, aber auch müde, erklärten die Jugendlichen. Sie freuten sich über die Teilnehmerurkunde und eine „72-Stunden-Uhr", die ihnen, wie allen erfolgreichen Teilnehmern, überreicht wurde. Die Jugendlichen ihrerseits gaben den Dank an alle diejenigen weiter, die durch Sachleistungen, Geldspenden oder ihre Mitarbeit zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. |